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Musikschulen planen Max-und-Moritz-Musical

Stadthagen / Vier bis sechs Aufführungen im Jubiläumsjahr Musikschulen planen Max-und-Moritz-Musical

Die Kreisjugendmusikschule (KJMS) und die Schaumburger Märchensänger bereiten gemeinsam ein Max-und-Moritz-Musical vor. Das Werk soll im „Max-und-Moritz-Jahr 2015“ auch in Stadthagen zur Aufführung kommen. In jenem Jahr feiert die Erfindung der beiden weltweit bekannten Spitzbuben durch Wilhelm Busch 150-jähriges Jubiläum.

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Quelle: pr.

Von Stefan Rothe

Stadthagen. „Die Vorbereitungen stehen noch ganz am Anfang“, sagte KJMS-Leiter Lutz Göhmann am Dienstag auf Anfrage. Ein Projekt mit Kindern und Jugendlichen könne nur relativ kurzfristig angegangen werden, erläuterte der Musikpädagoge. „Wir wissen ja teilweise noch gar nicht, mit welchen Kindern wir in zwei Jahren etwas machen können.“
Für die kommende Woche ist ein erstes Vorbereitungsgespräch mit allen beteiligten Mitarbeitern terminiert. „Bis Ende November soll eine Projektskizze vorliegen“, teilte Göhmann mit.
Das Projekt solle bewusst mit dann in den beiden Musikschulen bestehenden Kinder- und Jugendgruppen gestaltet werden, betonte der KJMS-Leiter. „Wir wollen das nicht zu professionalisiert gestalten.“ Vielmehr sollen Projektpartner aus dem eigenen Umfeld gesucht werden. „Wir haben gute Verbindungen zu einigen Kindergärten und Grundschulen, hier ist zu überlegen, wie wir diese mit einbinden könnten.“
Text, Musik und choreographische Gestaltung des Musicals wollen die KJMS-Verantwortlichen nach Darstellung Göhmanns überwiegend selbst erarbeiten. „Das eine oder andere wird wohl auch in Anlehnung an vorhandenes Material gestaltet“, fügte der Musikpädagoge hinzu.

Vorlagen von zum Teil auch spektakulären Inszenierungen des Wilhelm-Busch-Stoffs gibt es reichlich. Göhmann sieht einen gewissen Reiz darin, „die eine oder andere Szene der Max-und-Moritz-Geschichten in die heutige Zeit zu versetzen“. Dazu gebe es in den Geschichten viele Ansätze.
Die Initiatoren gehen davon aus, das Musical im Jahr 2015 kreisweit vier- bis sechsmal auf die Bühne zu bringen. Als Aufführungsorte sei an große Aulen in Schulen gedacht. „Wenn pro Aufführung so 200 bis 400 Zuschauer kämen, wäre das eine großartige Sache“, erklärte der KJMS-Leiter.

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