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Muss die Ampel sein?

Verkehrsführung Muss die Ampel sein?

Es stockt: Zähfließender Verkehr ist derzeit Programm in Stadthagen. Grund sind Baustellen. SN-Leser fragen sich, ob die Verzögerungen zum Beispiel im Fall der provisorischen Ampel an der B65 aus Richtung Bückeburg kommend wirklich sein müssen.

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Diese Ampel hält auf: Sie sei aber nötig, sagt die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr.

Quelle: jcp

„Da hat sich doch gar nichts geändert“, schimpft ein Leser. „Nur diese Ampel ist jetzt da und läuft rund um die Uhr. Selbst nachts, wenn so gut wie kein Verkehr ist.“

 Erwartungsgemäß widerspricht an dieser Stelle Uta Weiner-Kohl vom Geschäftsbereich Hameln der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Eine Änderung gebe es sehr wohl: Die bezeichnete Stelle ist eigentlich die Abfahrt von der „Umgehungsautobahn“, an der man nun – das ist neu – nicht nur nach rechts in Richtung Bückeburg, sondern auch nach links auf die B65 in Richtung Stadthagen abbiegen kann.

 „Ein Teil der Verkehrsführung hat sich also durchaus geändert“, sagt Weiner-Kohl. Somit habe sich die Behörde entschlossen, durch eine zusätzliche Ampel mehr Sicherheit in die neue Situation zu bringen.

 Dass die Ampel im 24-Stunden-Betrieb läuft und Autofahrer also auch „aufhält“, wenn es etwa nachts gar kein entsprechendes Verkehrsaufkommen gibt, liege an der technischen Natur einer solchen provisorischen Lichtanlage. Anders als ständige Ampeln könnten deren Intervalle nicht einfach aus der Entfernung umgestellt werden. Weiner-Kohl: „Für jede Änderung müsste jemand von der Firma vor Ort aktiv werden.“ Einfacher sei es da, die Ampel einfach einmal zu justieren und dann mit diesen Einstellungen laufen zu lassen. Für die insgesamt 40 Tage, die die Ampel nach aktuellem Planungsstand betrieben werden soll, berechnet die zuständige Firma 6000 Euro.

 Ein weiterer Punkt, den Leser gegenüber der Redaktion angesprochen haben: Wer stadtauswärts auf St. Annen fährt, und dann die B65 auf die Umgehung kreuzt, erreicht kurz danach ein Vorfahrt-Achten-Schild. Das nehme man aber durch die ansonsten flüssige Verkehrsführung – die provisorische Fahrbahn markiert ein deutlich sichtbarer gelber Streifen – kaum wahr. So bestehe Kollisionsgefahr mit Autos, die von links kommen.

 Wäre das klare autoritäre „Stop“ eines entsprechenden Schildes hier nicht angemessener, um Unfälle zu vermeiden? Die Straßenbehörde in Hameln hat die Situation nachträglich neu geprüft. Aber, gibt Weiner-Kohl zu verstehen: „Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass das vorhandene Vorfahrt-Achten-Schild die Verkehrssicherheit gewährleistet.“ jcp

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