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NP-Markt an St. Annen soll umziehen

Neuer Standort 450 Quadratmeter größer NP-Markt an St. Annen soll umziehen

Der NP-Markt an der Ecke St. Annen/Bergstraße soll einen neuen Standort bekommen. Der Grund: Die Geschäftsfläche ist viel zu beengt und sie kann am gegenwärtigen Standort nicht ausgeweitet werden.

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Auf dieser Fläche an der Straße St. Annen soll anstelle des baufälligen Gebäudes der neue NP-Markt entstehen.

Quelle: ssr

Stadthagen. Ein deutlich vergrößerter NP-Markt soll wenige Meter weiter an der gegenüberliegenden Seite der Straße St. Annen südlich der Kleingartenanlage direkt am Krummen Bach entstehen.
Im Bau- und Planungsausschuss des Rates stieß das Vorhaben auf einhellige Zustimmung in den Fraktionen. Es wurde einstimmig empfohlen, die notwendige Veränderung des Bebauungsplans Nr. 17 A/B „Am Krummen Bach“ einzuleiten.
Das gegenwärtige NP-Gebäude sei nicht mehr zeitgemäß, schreibt der Projektträger, die VSP Development & Consuling GmbH, in seinem Antrag auf Änderung des B-Plans. Der Markt sei „nicht mehr zukunftsträchtig und wird über kurz oder lang schließen“. Er verfüge über eine Verkaufsfläche „von nur 300 Quadratmeter, sehr schmale Gänge, ist nicht behindertengerecht und kann heutigen Ansprüchen an ein Frischesortiment nicht gerecht werden“.
Der neue Markt hingegen solle „mit einer attraktiven Optik, breiten Gängen und ausreichend Parkplätzen den Anforderungen an eine Nahversorgung gerecht werden“, heißt es in dem Papier weiter. Die Verkaufsfläche solle 750 Quadratmeter betragen, präzisierte Joachim Nothdurft von der VSP Consulting auf Nachfrage. Es werde 80 Parkplätze geben. Der Discount-Markt solle den jetzigen Plänen nach durch einen Backshop, einen Friseur und einen Toto-Lotto-Laden ergänzt werden, so Nothdurft.
Der Projektträger zielt auf eine Fertigstellung des neuen Marktes für Ende 2016. NP sei bestrebt, einen nahtlosen Übergang zu gewährleisten, versicherte Mareike Götze, Pressereferentin bei der Edeka Minden-Hannover, zu welcher der NP-Markt gehört.
Stadtplaner Matthäus Schmidt wies in der Sitzung des Bauausschusses darauf hin, dass der neue Standort sich nur 200 Meter Luftlinie vom Rewe-Markt an der Jahnstraße befinde. Zudem rücke der Markt weiter „von dem zu versorgenden Wohngebiet im südöstlichen Kernstadtbereich weg“.
Die Verwaltung befürworte das Projekt unterm Strich aber trotzdem, fuhr Schmidt fort. Denn der Ortsteil Krebshagen profitiere von dem neuen Standort. Zudem könne durch die Schaffung eines Fuß- und Radweges durch die Kleingartenanlage nach Norden das sogenannte „Nachtjackenviertel“ angebunden werden. Das werde den Wert des neuen Marktes als Nahversorger weiter erhöhen. ssr

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