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Nabu-Mitglieder sind sich wieder grün

Versammlung nach internen Querelen Nabu-Mitglieder sind sich wieder grün

Hat es Mitte Dezember noch so ausgesehen, dass der Stadthäger Ortsverein des Naturschutzbundes (Nabu) kurz vor der Auflösung steht, scheint der Vorsitzende Klaus Geweke das Ruder noch einmal herumreißen zu können.

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Quelle: SN

Stadthagen. „Inzwischen haben sich Interessierte gefunden, die die Vorstandsarbeit machen wollen“, freut sich Geweke.

 Er selbst wolle sich auch weiter in der Führung engagieren. Vor diesem Hintergrund ist Geweke zuversichtlich, dass der 328 Mitglieder starke Stadthäger Nabu eine Zukunft hat.

 Gewählt werden soll das neue Vorstandsgremium bei einer für Anfang März geplanten Hauptversammlung. Der Landesverband begrüßt nach Angaben von dessen Vorsitzendem Holger Buschmann diese Entwicklung, zumal die Stadthäger von den hauptamtlichen Mitarbeitern in den vergangenen Wochen Unterstützung bekommen haben.

 „Es gibt jedes Jahr drei bis vier Gruppen, die Probleme haben, Vorstandsmitglieder zu finden“, erklärt Buschmann. Umso schöner sei es, dass sich Ehrenamtliche bereit erklärt haben, im Vorstand aktiv zu werden.

 Um die Arbeit des Nabu bekannter zu machen, wollen Buschmann und seine Mitarbeiter demnächst Veranstaltungen anbieten, etwa zum Thema Gartenvögel. „In der Regel baut sich dann die Gruppe wieder auf“, gibt sich der Landesvorsitzende zuversichtlich.

 Der Stadthäger Nabu-Chef Geweke will den Mitgliedern auch einen Antrag für eine Satzungsänderung vorlegen. Hintergrund sei eine Anregung durch den Bundesverband, der den örtlichen Gliederungen diesen Schritt nahe lege. Durch die Satzungsänderung soll aus dem Führungsquartett mit Vorsitzendem, Stellvertreter, Schriftführer und Kassenwart ein Trio werden. „Der Schriftführer gehört in dieser Vorlage nicht mehr zum geschäftsführenden Vorstand.“

 Der künftige Vorstand könne vielmehr durch entsprechende Beiräte unterstützt werden. Zu den wichtigsten Aufgaben des künftigen Vorstandes zählt er die Einleitung eines Generationswechsels.

 Bei der jüngsten Versammlung der Stadthäger Nabu-Gruppe war bekannt geworden, dass das Amtsgericht Stadthagen dem Vereinschef wegen Versäumnissen ein Zwangsgeld auferlegt hat. Auch einige Mitglieder warfen Geweke Fehler vor – etwa, nicht form- und fristgerecht zur Versammlung eingeladen worden zu sein. „Die Regularien sind in den vergangenen Jahren immer umfangreicher geworden“, nimmt der Landesvorsitzende Geweke aus der Schusslinie. „Mittlerweile ist es für Ehrenamtliche schwer, die Aufgaben zu stemmen.“

 Aus diesem Grund gründet der Landesverband auch Regionalgeschäftsstellen mit hauptamtlichen Mitarbeitern. Diese sollen den Ehrenamtlichen vor Ort insbesondere bei den Verwaltungsaufgaben helfen. bes

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