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Nachfolger gesucht

Festkomitee das Historischen Stadthäger Schützenfestes Nachfolger gesucht

Einladungen schreiben, Listen führen, Musik bestellen, Verträge aufsetzen, Sitzungen protokollieren: Zwölf Jahre hat der Standesbeamte Volker May (59) als Geschäftsführer des Festkomitees das Historische Stadthäger Schützenfest organisiert. Zum 1. November ist der Stadtmitarbeiter aus dem Gremium ausgeschieden.

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Für Volker May wird ein Nachfolger gesucht.

Quelle: rg

STADTHAGEN.  „Aus gesundheitlichen Gründen“, erklärt May. Als Vertreter der Stadt war May vom Bürgermeister in das Festkomitee entsandt worden – als Nachfolger des damaligen Hauptamtsleiters Jochen Brandt, der in den Ruhestand wechselte. Das Fest Jahr für Jahr auf die Beine zu stellen bedeute viel Arbeit. Er sei für die gesamte Organisation zuständig gewesen, „von A bis Z“, so May. Mindestens sechs Sitzungen des Festkomitees standen jährlich auf der Agenda und „die vielen anderen Stunden im Büro“. Dennoch scheidet May mit Bedauern aus. Der Zeitpunkt für seinen Abschied hingegen sei günstig, weil das nächste Schützenfest noch etliche Monate entfernt ist. Im Hintergrund, so May, werde er weiter zur Verfügung stehen.

„Wir bedauern es sehr“, kommentierte Komitee-Mitglied Gerd Hasse das Ausscheiden Mays. Hasse ist als Vertreter des Schützenbundes im Gremium vertreten. Deren Mitglieder arbeiten Jahr für Jahr eine eng beschriebene fünfseitige Aufgabenliste für das fünftägige Fest ab. Mit May habe es immer eine gute Zusammenarbeit gegeben, der Stadtbeamte sei eine zentrale Anlaufstelle gewesen, habe alle Schützenfestangelegenheiten „im PC perfekt geordnet“. Hasse fände es „eine tolle Sache“, wenn der Nachfolger Mays wiederum aus der Stadtverwaltung käme.

Einen Nachfolger zu finden, werde nicht einfach, befürchtet Bürgermeister Oliver Theiß. Die Nebentätigkeit verlange ein ziemliches Arbeitspensum. Außerdem müsse der neue Geschäftsführer eine Beziehung zum und Spaß am Schützenfest haben. Als Mitglied im Lindenrott war May mit dem Schützenfest bestens vertraut. Dass der neue Kandidat zwingend ein Mitarbeiter der Stadt sein müsse, verneinte Theiß. Der Bürgermeister: „Aber er muss die Interessen der Stadt vertreten.“  sk

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