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Nachfrage nach Wohnbauland zieht leicht an

Stadthagen / Stadtweit 50 freie Bauplätze Nachfrage nach Wohnbauland zieht leicht an

Seit Anfang 2011 zieht die Nachfrage nach Wohnbauland in Stadthagen spürbar an. Davon berichten jedenfalls die hiesigen Immobilien-Experten von Sparkasse und Volksbank.

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Rege Bautätigkeit ist im Wohngebiet „Am Holzteich“ am Ende der Herminenstraße zu beobachten. 

Quelle: rg

Stadthagen (ssr). „Der Trend in der Kreisstadt ist seit gut einem Jahr deutlich positiv“, schildert Immobilien-Berater Lars Gudweth von der Sparkasse Schaumburg. Die Nachfrage habe sich im ersten Quartal 2012 sogar noch beschleunigt. Das liege vor allem „an den historisch niedrigen Zinsen“. Wer sowieso bauen wolle oder keine ideal passende Bestands-Immobilie finde, „der tut sich derzeit mit der Finanzierung eines Neubaus deutlich leichter als zu anderen Zeiten“, weiß Gudweth.

Von einem „leichten, aber stabilen Aufwärtstrend seit eineinhalb Jahren“ spricht Immobilien-Makler Daniel Richrath von der Volksbank Hameln-Stadthagen. Wegen der extrem niedrigen Bauzinsen falle bei etlichen jungen Familien die Abwägung zwischen Miete zahlen oder Haus bauen momentan öfter zugunsten der zweitgenannten Alternative aus.
Manfred Lück, Liegenschaftsexperte der Stadtverwaltung, spricht aus seiner Ortskenntnis allgemein von einer seit Jahren „eher begrenzten Nachfrage“. Speziell mit Blick auf die vier Gebiete mit kommunalem Bauland, das die Stadtverwaltung vermarktet, hat es freilich einen Favoriten gegeben: das altstadtnahe Gebiet „Am Johannishof“.

Dessen 28 Plätze sind in vier Jahren nahezu restlos verkauft worden. „Bauwillige wollen möglichst in die Innenstadt“, interpretiert Lück das, „mit vielen infrastrukturellen Einrichtungen dicht dabei.“ Lück nennt auch ein Gegenbeispiel: Am „Helsengrundbach“ in Krebshagen biete die Stadt seit 2007 neun Bauplätze an, nicht einer sei bisher verkauft.
In folgenden aktuellen Baugebieten in der Kreisstadt sind noch insgesamt 50 freie Bauplätze zu haben:

 „Am Holzteich“ (Sparkasse): Am Ende der Herminenstraße liegt das Areal in einem kleinen Wäldchen. Der Quadratmeter kostet ab 82 Euro. Sechs Grundstücke sind noch verfügbar. Gudweth: Hier war die Nachfrage in jüngster Zeit klar am größten.

 „Obstanger“ (Sparkasse): Der Quadratmeter in dem großen Areal nördlich der Teichstraße kostet ab 76 Euro. Es gibt noch fünf freie Grundstücke. Lange Zeit lief der Absatz hier zäh, weil eine Pflicht zur Nutzung von Erdwärme besteht.

„Wiesenstraße“ (Sparkasse): In dem Gebiet an der Lauenhäger Straße Richtung Ortsausgang kostet der Quadratmeter ab 75 Euro. Noch vier Bauplätze sind zu haben.

„An der Sandkuhle“ (Volksbank Hameln-Stadthagen): Das Areal im so genannten „Villenviertel“ ist endausgebaut inklusive Spielplatz und Grünanlage. Der Quadratmeter in diesem sehr altstadtnahen Gebiet kostet ab 105 Euro. Es sind noch sechs bauplätze verfügbar.

„Am Bahnhof“ (Volksbank Hameln-Stadthagen): Hier ist der Quadratmeter für 92 Euro zu haben, sechs Grundstücke sind noch zu verkaufen.

„Kloppenburg“ (Stadt): In diesem Gebiet in Probsthagen sind noch elf Grundstücke frei. Preis: 52 bis 55 Euro.

„Helsengrundbach“ (Stadt): Dieses Areal in Krebshagen bietet noch neun freie Bauplätze zum Preis von 71 Euro je Quadratmeter.

Nur noch jeweils einen freien Bauplatz gibt es in den städtischen Baugebieten „Am Johannishof“ (70 Euro) und „Im Bergholz“ (68 bis 70 Euro). Im letztgenannten Gebiet sollen im kommenden Jahr 21 weitere Plätze erschlossen werden.

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