Stadthagen (jw). Im März und April, wenn die weiblichen Katzen rollig werden und von herumlaufenden Katern gedeckt werden, entsteht für das Stadthäger Tierheim ein großes Problem. Mehr als 40 Katzen muss die Einrichtung dann rund neun Wochen später beherbergen, kastrieren und pflegen. Die Jungen werden dabei meist von Passanten oder von Mitarbeitern des Tierheims selbst entdeckt und abgegeben.
Mit der Übergabe der Tiere an die Einrichtung treten die Katzen in den Besitz des Heims über, das dann die Kastration einleiten darf. Zusätzlich muss das Tier mit einem Erkennungschip versehen, entwurmt und geimpft werden. „Die Kosten, die dabei für uns anfallen, kriegen wir mit dem Verkauf der Katzen nicht wieder in die Kasse“, berichtet die Vorsitzende des Stadthäger Tierschutzvereins, Ursula Sturm.
Der dringende Appell an alle Katzenbesitzer, die ihr Tier nicht zu Züchtungszwecken halten, lautet „Kastration“. Die Kosten für die Operation belaufen sich für Kater auf 50 Euro, bei Katzen auf rund 100 Euro. Die Kastration erfolgt beim Tierarzt unter Vollnarkose und dauert lediglich einen halben Tag.
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