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Nächster Schritt für „Klosterquartier“

Stadthagen Nächster Schritt für „Klosterquartier“

Mittels einer informellen Bauvoranfrage bei der Stadtverwaltung will der Unternehmer Peter Hauß bis Ende August klären, ob er seinen Plan für ein „Klosterquartier“ realisieren kann.

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Stadthagen. „Ich will zeitnah herausfinden, ob ich damit eine Chance habe“, berichtete Hauß auf Anfrage am Montag.

Wie berichtet will der Investor drei von ihm erworbene marode Häuser an der Klosterstraße abreißen und dort einen Gebäudekomplex mit etwa 15 Wohnungen errichten. Das Areal wird begrenzt von der Kurzen Straße im Süden und nördlich vom Oheimb‘schen Freihof.

Entstehen sollen in dem zweieinhalbgeschossigen Komplex barrierefreie Wohnungen, modern ausgestattet mit zurückliegenden Balkonen und Fahrstuhl. An der Kurzen Straße sind Parkplätze unter dem Gebäude vorgesehen, das Hauß an dieser Seite wie auf Stelzen darüber bauen will. Der Komplex soll sich, vor allem was Giebel und Fassaden angeht, harmonisch ins Altstadtbild einpassen, versichert der Investor.

Unabdingbare Voraussetzung für die Umsetzung seines Projektes ist laut Hauß der Abriss der drei maroden Häuser, von denen nur noch eines bewohnt ist. Denn eine Sanierung wäre in jedem einzelnen Fall „völlig unwirtschaftlich, das werde ich nicht machen“, betont der Unternehmer.

Der Investor blickt deswegen nach eigenem Bekunden recht zurückhaltend in Richtung Rathaus: „Sehr zuversichtlich bin ich nicht.“ An entscheidenden Stellen in Verwaltung und Politik gebe es „eine vorgefasste Meinung, dass alte Gebäude unbedingt erhalten werden müssen“. Hauß verwies ausdrücklich auf den Leiter des städtischen Bauamtes, Gerd Hegemann, und die Vorsitzende des Bauausschusses des Rates, Ute Steidel.

Auch er sei grundsätzlich dafür, alte Bausubstanz zu erhalten, versicherte Hauß: „Wenn eine Instandsetzung wirtschaftlich aber überhaupt nicht zu vertreten ist, dann muss man auch mal über seinen Schatten springen.“ Dann gelte es, die Gesamtinteressen der Stadt zu sehen. Diese könnten zum Beispiel darin liegen, innenstadtnahen modernen Wohnraum zu schaffen an einer Stelle, an der sich sonst nichts bewegen würde.

Denn eins ist für Hauß klar: „Wenn ich bei meiner Bauvoranfrage das Signal bekomme, dass mein Plan von vorne herein nicht akzeptiert wird, dann werde ich an dieser Stelle gar nichts tun.“ ssr

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