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Natürliches Ufer statt Betonmauer am Hülsebach

Arbeiten am Ostwall Natürliches Ufer statt Betonmauer am Hülsebach

Schweres Gerät ist am Ostwall angerückt. Grund: Der Bach bei der Seniorenwohnanlage wird aufgehübscht.

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Mit Baggern wird die sperrige Betonmauer am Hülsebach auf dem Ostwall entfernt. 

Quelle: rg

Stadthagen. Die Betonsteinmauer, die den Bach säumte, musste nach Worten von Bauamtsleiter Gerd Hegemann entfernt werden, um einen naturnahen Uferbereich gestalten zu können.
„Die Mauer war ökologisch problematisch, weil zum Beispiel Tieren der Zugang zum Wasser versperrt wurde“, argumentiert Hegemann. Auch soll in Zukunft der Bach für Spaziergänger sowie spielende Kinder besser zugänglich sein, ergänzt der Verwaltungsmitarbeiter.

Mit Baggern wurden die Betonklötze auf einer Länge von rund 40 Metern entlang des Wassers entfernt. Statt der Betonmauer wird der Uferbereich nun mit Stauden und Rasen bepflanzt.

Ursprünglich seien sogar eine Renaturierung des Baches etwas weiter südlich sowie die Gestaltung eines Aufenthaltsplatzes mit einer vorgelagerten Treppenanlage, Sitzgelegenheiten und Wasserspielen geplant gewesen. Bewohner der Seniorenwohnanlage am Ostwall hätten jedoch Befürchtungen geäußert, dass ein öffentlicher Platz mit Ruhestörungen verbunden sein könnte, betont der Bauamtsleiter. Zudem ist Hegemann zufolge festgestellt worden, dass für das Vorhaben Bäume hätten gefällt werden müssen. Daraufhin wurden die Pläne noch einmal überdacht.

„Im Einvernehmen mit den Anwohnern sowie dem Investor und Eigentümer der Wohnanlage wurde entschieden, auf den Platz zu verzichten“, erklärt Hegemann. In dem Bereich nahe der Vornhäger Straße – weiter nördlich des ursprünglich angedachten Platzes – wird nun statt eines großen Aufenthaltsortes mit den unterschiedlichen Elementen der Uferbereich des Hülsebaches naturnah umgestaltet. Auch der Zugang zum Wasser soll zukünftig nicht mehr versperrt werden.

Bis Ende April soll nach Angaben des Stadthäger Bauamtsleiters dann auch die Sandsteintreppe zum Bach fertiggestellt sein. Allerdings geschieht dies in einer kleineren Variante als zuerst angedacht. tbh

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