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Naturkunst in „unglaublicher Atmosphäre“

Stadthagen / Landart-Festival Naturkunst in „unglaublicher Atmosphäre“

„Landart ist eine Kunst, die vom Tun bestimmt wird, nicht in erster Linie vom Denken“, hat Profi-Künstler Hama Lohrmann am Rande des Landart-Festivals auf dem Bruchhof gesagt. Und getan haben mehr als 40 Künstler eine Woche lang eine Menge. Ihre Ergebnisse haben sie am Wochenende der Öffentlichkeit präsentiert.

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Das Landart-Festival zeigt Kunst aus Naturmaterialien mitten im Wald.

Quelle: lmh

Stadthagen (lmh). „Das war der Spaß-Faktor, der uns dazu getrieben hat, das einfach mal zu versu-chen“, berichtete Virginia Fahlbusch, Vorsitzende des TuWat-Vereins, der das Projekt gemeinsam mit dem Bruchhof initiiert hat. Dabei ging es nicht nur um den künstlerischen Anspruch, unter der Leitung der drei renommierten Landart-Künstler Friedrich Bielenstein, Hama Lohrmann und Thomas Zimmermann Werke aus nichts als Naturmaterialien zu schaffen. Die Aktion kombinierte außerdem Jugend- und Sozialarbeit mit den Angestellten des Bruchhofs, der psychisch Kranken die Wiedereingliederung in die Gesellschaft erleichtert.

„Das Gesamtkonzept der Veranstaltung ist etwas ganz Besonderes. Es herrscht eine unheimliche Energie hier. Ich sehe das als einen kleinen Gegenentwurf zur sogenannten Ellenbogengesellschaft“, befand Lohrmann, der zu diesem Zweck schon zum zweiten Mal nach Stadthagen ge-kommen ist.

Sichtlich beeindruckt von den Ergebnissen zeigten sich die Besucher des Festivals. „Es ist schon erstaunlich, wie man aus so wenig Naturmaterialien so viel Effektvolles gestalten kann“, sagte Britta Börke aus Stadthagen. Noch begeisterter äußerten sich diejenigen, die sich die Installationen in den späten Abendstunden ansahen, als Hunderte von Windlichtern den Skulpturen-Pfad entlang der aufwändig illuminierten Kunstwerke säumten. „Da stecken dermaßen viele Ideen drin. Und dann mit der Beleuchtung und dem Vogelgezwitscher im Hintergrund – das ist eine unglaubliche Atmosphäre“, meinte beispielsweise Sophie Söffker aus Rodenberg.

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