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„Nein“ für externe Prozess-Steuerung

Stadthagen / Sozialausschuss „Nein“ für externe Prozess-Steuerung

Die Vorsitzende hat verdattert geschaut. Geradezu ungläubig musste Merve Neumann-Tietzer (SPD) am Donnerstagabend hinnehmen, wie einem von ihr heißblütig unterstützten Beschlussvorschlag der Verwaltung im Ratsausschuss für Soziales, Sport und Kultur mit 3:6 Stimmen eine krachende Niederlage zuteil wurde.

Stadthagen (ssr). Im Kern ging es um ein erneutes externes Analyse-, Moderations- und Beratungsprojekt zur „Prozesssteuerung in der Kinder und Jugendarbeit“. Dieses zweijährige Vorhaben würde vom Land finanziert. Gleichzeitig hatte die Verwaltung die Einrichtung einer zusätzlichen halben Stelle in der städtischen Jugendpflege für „offene Jugendarbeit“ auf Kosten der Stadt vorgeschlagen.

Die Union lehne ein weiteres externes Theorie-Projekt ab, postulierte Gunter Feuerbach (CDU). Angezeigt seien vielmehr „konkrete Angebote, die Jugendliche zeitnah wahrnehmen können“. Genau wie Feuerbach betonte auch Richard Wilmers (WIR), die derzeitigen Kapazitäten des Stadtjugendpflegers seien dafür und für eine Bündelungsfunktion der vorhandenen Jugendarbeit in Vereinen und Verbänden völlig ausreichend. Dies sahen Iris Freimann von der Verwaltung und drei SPD-Vertreter ganz anders.

Am Ende stimmte die große Mehrheit der Ausschussmitglieder aber gegen die Vorlage, denn selbst aus der rot-grünen Mehrheitsgruppe kam kein einhelliges Ja. Als Nächstes wird sich der Verwaltungsausschuss damit befassen.

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