Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
Neubau-Entscheidung steht noch aus

Arbeitszeit-Kompromiss Neubau-Entscheidung steht noch aus

Der Autositzhersteller Faurecia zeigt sich zufrieden mit dem gefundenen Kompromiss zwischen Arbeitgeber und Gewerkschaft auf eine Verlängerung der Wochenarbeitszeit. Der Entschluss über den Neubau einer 35 Millionen Euro teuren Unternehmenszentrale in Stadthagen steht indes noch aus, wie Konzernsprecherin Kerstin Lattewitz auf Nachfrage der SN einräumt.

Voriger Artikel
Unglückstouristen belagern Unfallstelle
Nächster Artikel
Cityring soll kommen

Stadthagen (ber). Faurecia plant den Neubau der Deutschland-Zentrale auf einem 50 000 Quadratmeter großen Grundstück nördlich der Industriestraße, gegenüber dem ehemaligen Otis-Werk. In das Gebäude sollen Verwaltung, Einkauf und Entwicklungsabteilung des Autositzherstellers umziehen.
An die Investition hatte der Autositzhersteller jedoch die Bereitschaft der Beschäftigten geknüpft, künftig 40 statt derzeit 35 Wochenstunden zu arbeiten – auf freiwilliger Basis und bei vollem Lohnausgleich.
Nach vier Verhandlungsrunden mit der Gewerkschaft IG Metall stand ein Kompromiss: Die Arbeitszeit von bis zu 33,5 Prozent der insgesamt mehr als 1000 Beschäftigten kann, befristet auf zwei Jahre, auf 40 Wochenstunden erhöht werden.
„Wir freuen uns darüber, dass die IG Metall ihre Position überdacht hat und uns – auch im Sinne unserer Mitarbeiter in Stadthagen – entgegengekommen ist“, erklärt Faurecia-Verhandlungsführer Rupertus Kneiser.
Allerdings räumt Sprecherin Lattewitz ein, dass sich das Unternehmen „eine höhere Quote der Mitarbeiter mit 40-Stundenvertrag sowie eine längere Laufzeit erhofft“ habe. Eine Entscheidung über den Neubau am Standort Stadthagen stehe noch aus, solle aber zeitnah fallen. Auch wie die weiteren Planungen bis hin zum ersten Spatenstich aussehen, will Faurecia erst verkünden, „sobald final über die Investition entschieden wurde“, so Lattewitz.
Die Unternehmenssprecherin lässt aber durchblicken, dass die Zusage für die Investition wohl nur noch Formsache ist. Denn nach den Worten von Lattewitz sieht Faurecia „mit der abgeschlossenen Vereinbarung die Möglichkeit in zwei Jahren über eine Verlängerung zu verhandeln“ – die Vereinbarung gilt jedoch erst mit der verbindlichen Investitionszusage.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg