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Stadthagen Stadt Neubau soll im Spätsommer beginnen
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Neubau soll im Spätsommer beginnen
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00:17 06.06.2018
Ein Schild weist an St. Annen auf den baldigen Beginn der Bauarbeiten für den neuen NP-Markt hin. Quelle: rg
Stadthagen

Der jetzige NP-Markt an der Ecke St. Annen/Bergstraße ist wie berichtet nach Einschätzung des Betreibers mit seinen 300 Quadratmetern Geschäftsfläche viel zu klein. Er entspricht zudem nicht mehr den zeitgemäßen Anforderungen an einen Nahversorger, nicht zuletzt auch was die Parkplätze und die Barrierefreiheit angeht. So soll wenige Meter weiter stadtauswärts an der gegenüberliegenden Seite der Straße St. Annen südlich der Kleingartenanlage direkt am Krummen Bach ein deutlich größerer Markt mit geräumigem Parkplatz entstehen.

Nach Angaben von Andreas Gunkel vom Projektträger VSP Development & Consulting GmbH (Braunschweig) wird der neue NP-Markt eine Nutzfläche von 1050 Quadratmetern haben, davon 800 Quadratmeter als Verkaufsfläche des Marktes. Die restlichen 250 Quadratmeter stehen für Einrichtungen des Dienstleistungsgwerbes wie etwa Versicherung, Frisör oder Fahrschule zur Verfügung. Zusätzlicher Einzelhandel ist dort baurechtlich hingegen nicht erlaubt. „Noch haben wir allerdings keinen Dienstleister als Mieter gefunden“, berichtet Gunkel. Man sei aber intensiv auf der Suche.

Firma investiert zwei Millionen Euro

Auf dem Gelände werden nach Angaben des Projektleiters 75 Parkplätze angelegt. Insgesamt beträgt die Investitionssumme für das Vorhaben nach Darstellung von Gunkel „knapp zwei Millionen Euro“.

Wie Gunkel schildert, ist der noch fällige Satzungsbeschluss für den notwendigen Bebauungsplan in der Junisitzung des Rates zu erwarten. Das bestätigt der städtische Bauamtsleiter Gerd Hegemann: „Ende Juni haben wir die erforderliche Rechtsgrundlage.“ Politik und Verwaltung hätten gegen das Bauvorhaben keine Einwände.

Planung kleinteilig mit dem Bauamt abgestimmt

Direkt anschließend will der Projektträger den Bauantrag einreichen. Weil es sich baurechtlich um einen ausschließlich auf das Projekt bezogenen so genannten Vorhaben- und Erschließungsplan handelt, der vom Investor selber erarbeitet wurde, sei die Planung nach Darstellung Hegemanns „schon sehr kleinteilig mit uns vorabgestimmt“. Daher werde es mit der Genehmigung des Bauantrags „mit Sicherheit schnell gehen“. Hegemann weiter: „Der Bauherr kann das anvisierte Ziel eines Baubeginns im Spätsommer meines Erachtens erreichen.“

Als erstes müssen auf dem vorgesehenen Gelände das dort noch befindliche ältere und extrem baufällige Gebäude abgerissen und etliche Bäume gefällt werden. Danach können die Bauarbeiter anrücken. Gunkel rechnet mit einer Bauzeit von ungefähr fünf Monaten. ssr