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Stadthagen Stadt Neue Anlaufstelle für Eltern
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Neue Anlaufstelle für Eltern
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00:29 19.04.2018
Stadtmitarbeiterin Iris Freimann (von links) und Vermieter Lothar Elis freuen sich mit den Mitarbeiterinnen Britta Kunze, Ulrike Dommnich, Carola Meier und Gaby Mennicken, dass das Familienzentrum an der Gartenstraße 26 wieder eröffnet hat. Quelle: col
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Die Kooperationspartner sind jedoch froh, dass ihre Arbeit so lange wieder unter einem Dach weitergehen kann. Denn neben dem Familienzentrum sind auch die Awo sowie der Kinderschutzbund Schaumburg betroffen. Letztgenannter ist bereits vor vier Wochen in die Ausweichimmobilie an der Gartenstraße 26 gezogen, wo noch bis Ostern der Ärztliche Bereitschaftsdienst untergebracht war.

Improvisiert, aber professionell

 „Jetzt müssen wir erst einmal die Sachen aufarbeiten, die in den letzten Wochen liegen geblieben sind“, sagt Britta Kunze. Die Koordinatorin des Familienzentrums fügt hinzu: „Hier ist zwar alles improvisiert, aber so professionell und herzlich wie immer.“ Zumindest zusammenrücken müssen die Mitarbeiter der Kooperationspartner, ist das neue Heim mit 200 Quadratmetern um die Hälfte kleiner als das alte. Dafür liegt das Gebäude durch die Nähe zum alten Standort äußerst günstig – sowohl für die Mitarbeiter, die doch immer wieder rüberlaufen müssen, um Unterlagen zu holen, als auch für die Kunden. „Für die Bürger bedeutet dies keine große Umstellung“, sagt auch Iris Freimann von der Stadt, die sich freut, dass die Ausfallzeiten für die Partner durch die Flexibilität von Vermieter Lothar Elis möglichst kurz gehalten werden konnten.

 Dass man dennoch Kursteilnehmer verloren habe, sei leider nicht zu ändern, sagt indes Gaby Mennicken, Geschäftsführerin des Kinderschutzbundes. „Wir haben versucht, viel zu kompensieren, sind für Beratungen zu den Betroffenen gefahren und werden das auch so fortführen.“

Vernetzung hat gefehlt

 Awo-Sozialarbeiterin Ulrike Dommnich hat in den vergangenen Wochen, in denen sie mit einer Kollegin in die Awo-Geschäftsstelle in der Rathauspassage ausgewichen war, vor allem die Vernetzung gefehlt. „Wir sind häufig die erste Anlaufstelle und ermitteln dann weiter.“ Schade finde sie es aus diesem Grund auch, dass noch nicht fest steht, ob die Kinderbetreuungsagentur des Landkreises nach der Sanierung wieder mit an die Bahnhofstraße zieht. Wie berichtet, sollen die Außenstellen des Jugendamtes im ehemaligen Krankenhaus zusammengezogen werden. col