Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Stadthagen Stadt Neue Kita-Gruppen in Planung
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Neue Kita-Gruppen in Planung
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:16 01.06.2016
Die PLSW will zusätzliche Integrationsangebote in Stadthäger Kindergärten und Kindertagesstätten schaffen. Quelle: Symbolfoto (dpa)
Anzeige
Stadthagen

Um eine Integrationsgruppe bereichert wird demnach der Kindergarten Wendthagen Am Räuberwald, die Krippengruppe wird im heilpädagogischen Kindergarten Jägerhof eingerichtet.

Franka Stefanski und Peter Stuart, Geschäftsführer der PLSW in Hameln, nutzten als Vertreter der GmbH die Möglichkeit, ihr Angebot den Ausschussmitgliedern vorzustellen. „Wir stellen schon seit vielen Jahren fest, dass Eltern, die in Stadthagen wohnen, aus Mangel an Alternativen in den heilpädagogischen Kindergarten Bückeburg ausweichen“, sagte Stefanski. Dies habe die PLSW zum Anlass genommen, zusätzliche Integrationsplätze in Stadthagen zu schaffen. Die PLSW möchte sich in Wendthagen mit dem Regelkindergarten vernetzen, „um Eltern so die Möglichkeit zu geben, in Stadthagen bleiben zu können.“ Stefanski betonte vor der Beschlussempfehlung, dass die Lebenshilfe sehr erfreut darüber ist, dies als Träger ermöglichen zu können.

Erste Anmeldungen liegen vor

Für die Integrationsgruppe lägen Stefanski bereits vor der Entscheidung durch den Ausschuss vier Anmeldungen vor, wie sie betonte. Insgesamt hätten aktuell 44 Kinder aus Stadthagen Betreuungsbedarf.

„Während es in normalen Gruppen 25 Kinder gibt, besteht eine integrative Gruppe aus 14 Regelkindern und vier Kindern mit Handicap“, erklärte die PLSW-Sprecherin den Kommunalpolitikern. Außer zwei Erziehern gibt es zusätzlich eine heilpädagogische Fachkraft. Außerdem soll es ein Therapieangebot vor Ort geben, das in Regelgruppen nicht ermöglicht werden kann, ergänzte Stefanski.

Geplant ist, die Kinder in der neuen Jägerhof-Gruppe von 7.30 bis 13.30 Uhr zu betreuen – mit einer Möglichkeit zur Sonderöffnung bis 14 Uhr.

"Inklusion muss früh anfangen"

In Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung sei es gelungen, diese neuen Plätze bis 2018 abzusichern, merkte WIR/FDP-Sprecher Richard Wilmers an. „Inklusion muss ganz früh anfangen, schon in der Krippe. Ansonsten wird es schwierig, Integration als Konzept zu realisieren“, sagte Wilmers.

Für die Einrichtung der Gruppen müssen überplanmäßig 62 200 Euro bereitgestellt werden. Die Deckung der Ausgaben soll durch Mehrerträge und Mehreinzahlungen bei der Gewerbesteuer ermöglicht werden.

Die Stadtverwaltung wurde nun damit beauftragt, die Verträge über den Betrieb der Gruppen in Trägerschaft der PLSW zu schließen. Zunächst müssen jedoch die Kostenaufstellungen der PLSW vonseiten der Stadt überprüft werden. mak

CDU-Antrag abgelehnt

Dem Antrag der CDU-Fraktion im Rat der Stadt auf Einrichtung von zwei inklusiven Kindergartengruppen ist vom Ausschuss in dieser Form nicht zugestimmt worden. „Der Rechtsanspruch ist abgedeckt“, betonte Iris Freimann von der Verwaltung. Dieser entspricht nicht immer dem tatsächlichen Bedarf der Eltern: „Es gibt noch freie Nachmittagsplätze, die aber keine Alternative für Eltern sind, die eine Vormittagsbetreuung brauchen“, sagte Freimann. Wolle die Stadt weitere Ansprüche decken, müsste sich die Verwaltung Gedanken über die Planung einer neuen Kindertagesstätte machen. In diesem Zuge deutete Freimann an, dass ein Grundstück Am Obstanger für diesen Zweck vorliegen würde. „Eine andere Möglichkeit sieht die Verwaltung derzeit nicht, weitere Plätze bereitzustellen“, sagte Freimann abschließend. mak

Das größte Geburtstagsständchen für Queen Elizabeth II. außerhalb des Commonwealth wird am Sonnabend, 4. Juni, anlässlich des fünften British Weekend auf dem Rittergut Remeringhausen erklingen.

01.06.2016

Runde um Runde haben die Jungen und Mädchen der Kindertagesstätte Regenbogenhaus durch das Jahnstadion gedreht. Angefeuert von Bürgermeister Oliver Theiß ließen sich die jungen Athleten nicht von den sommerlichen Temperaturen beeindrucken.

01.06.2016

Für einige Minuten ist die Kundgebung zum stillen Gedenken geworden. Nach einem Moment allgemeinen Schweigens sprach Mehmet Kuzhan, Vorbeter der hiesigen türkisch-islamischen Gemeinde, auf der Unfallkreuzung ein Friedensgebet für das vor drei Wochen ums Leben gekommene siebenjährige Mädchen.

30.05.2016
Anzeige