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Neue Rutsche erst mal passé

Stadthagen / Tropicana Neue Rutsche erst mal passé

Leer ausgegangen: Vergangenen Dezember hatte sich die Stadt beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung um eine finanzielle Förderung der Tropicana-Erweiterung in Höhe von einer Million Euro beworben – erfolglos.

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 Das macht Spaß – aber Kinder unter acht Jahren können derzeit an der Rutsche im Tropicana nur in die Röhre gucken.

Quelle: SN

Von Stefan Rothe

Stadthagen. Das hat Bürgermeister Oliver Theiß jetzt mitgeteilt. Die angedachte neue Rutsche ist damit erst mal passé – was eine der wichtigsten Kundengruppen im Spaßbad enttäuschen dürfte.

 Konkret ging es bei dem Antrag um den Bau des Bewegungsbeckens (Kosten: 1,7 Millionen Euro) und besagte Rutsche (600.000 Euro). „Sehr bedauerlich“ nennt Theiß die Ablehnung: „Der Zuschuss hätte uns finanziell einen großen Schritt voran gebracht.“ Aber die Stadt habe „alles versucht“.

 Allerdings sei das Nein nicht völlig überraschend gekommen. Die Zahl der Bewerber sei sehr groß gewesen. Allein aus Niedersachsen hätten rund 100 Kommunen einen Antrag gestellt. Aber bundesweit würden lediglich genau so viele Projekte gefördert.

 Außerdem habe man zur Kenntnis nehmen müssen, „dass unser Antrag nicht haargenau auf das Förderprogramm zugeschnitten war“. Denn bei diesem gehe es zentral um Projekte, „deren besondere Wirkung auf den sozialen Zusammenhalt vor Ort “ ziele.

 Auf den vom Rat beschlossenen Bau des Bewegungsbeckens hat die Ablehnung keine Folgen. Wie berichtet soll der erste Spatenstich im Mai gesetzt werden. Die 1,7 Millionen Euro müssen nun aber vollends aus der Stadtkasse bezahlt werden. Der Betrag ist im städtischen Etat für 2016 schon verankert.

 „Zunächst einmal gestrichen“ ist laut Theiß aber der Bau einer neuen Rutsche. Diese sollte laut Ratsbeschluss nur im Falle eines Zuschusses zeitnah errichtet werden. Nun werde sich der Aufsichtsrat der Wirtschaftsbetriebe mit dem Thema befassen, kündigte der Verwaltungschef an.

 Das Problem bei der derzeitigen Rutsche sei, dass diese nach einem Unfall laut behördlicher Anordnung aus Sicherheitsgründen nicht mehr von Kindern bis zu acht Jahren benutzt werden dürfe. „Das ist aber beim Tropicana eine unserer wichtigsten Zielgruppen“, schilderte Theiß. Insofern müssten die Verantwortlichen jetzt „ernsthaft darüber nachdenken, wie wir dieser Sachlage weiter begegnen wollen“.

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