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Stadthagen Stadt Neuer Gerätewagen offiziell übergeben
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Neuer Gerätewagen offiziell übergeben
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19:33 01.05.2011
Der Ortsbeauftragte Detlef Schröter übergibt die Schlüssel des Gerätewagens II an Gruppenführer Jens Arnheim (links) und Kraftfahrer Holger Sölter. © par
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Stadthagen (par). Der Landesbeauftragte Ralph Dunger übergab dem Ortsbeauftragten Detlef Schröter die Schlüssel sowohl für das große Einsatzfahrzeug als auch für einen T5 VW-Bus. „Wir freuen uns sehr und fühlen uns gut aufgestellt“, erklärte Schröter. Im Hinblick auf die Naturkatastrophe in Japan versuchte er, alle Anwesenden für die Arbeit des THW zu sensibilisieren. „Auf Naturkatastrophen hat der Mensch wenig Einfluss. Auf Vorkehrungen sowie auf die Bereitschaft, schnell helfen zu können, jedoch umso mehr.“

Bürgermeister Bernd Hellmann sowie Ursula Müller-Krahtz, Dezernentin des Landkreises Schaumburg, freuten sich für den Ortsverband Stadthagen. „Von so einer Investition haben wir doch alle etwas“, sagte Hellmann und fand lobende Worte hinsichtlich der „tollen Zusammenarbeit“ zwischen Feuerwehr und THW während des Hochwassers im August vergangenen Jahres.

Die Helfervereinigung des THW hat durch die Akquirierung von lokalen Sponsoren zudem die Anschaffung eines Anhängers ermöglicht, der zukünftig vom VW-Bus gezogen wird.

Der THW-Landesbeauftragte Ralph Dunger konnte die Veranstaltung auch dafür nutzen, verdiente Mitglieder für ihre langjährige Tätigkeit zu ehren. Steffen Heine und Jens Arnheim wurden für zehnjährige Mitgliedschaft geehrt, Andreas Ebbighausen für 20 Jahre. Claudius Opielka hält dem THW in Stadthagen seit einem Vierteljahrhundert die Treue. Klaus Falke wurde für 30, Wilhelm Hitzemann sogar für 40 Jahre ausgezeichnet. Beide erhielten neben der Urkunde auch noch einen Präsentkorb.

Für ihre engagierte Arbeit durfte Claudia Blankenburg, die seit Jahren als Verwaltungshelferin tätig ist, das Helferzeichen in Gold entgegennehmen.
Etwas Sorge bereitet Detlef Schröter die nicht mehr existierende Wehrpflicht. „Dennoch hoffe ich, dass wir das kompensieren können – und dass diejenigen, die derzeit aktiv sind, auch aktiv bleiben.“

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