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Neues „Tierhotel“ erwartet Gäste aus Afrika

Stadthagen Neues „Tierhotel“ erwartet Gäste aus Afrika

Lange hat es gedauert: Nachdem die Unstimmigkeiten im Vorstand beseitigt worden sind, hat die Stadthäger Ortsgruppe des Naturschutzbundes (Nabu) von Bürgermeister Oliver Theiß den Schlüssel für die ehemalige Trafostation am Westwall überreicht bekommen. Geplant ist ein „Tierhotel“ für gefiederte Gäste aus Afrika.

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Bürgermeister Oliver Theiß (von links) und der Nabu-Vorstand, Guido Ronge, Klaus Geweke und Jörg Rummel, freuen sich auf tierische Gäste in dem Trafoturm.

Quelle: tbh

Stadthagen. „Ich freue mich, dass der Trafoturm sinnvoll genutzt wird, statt vor sich hin zu vegetieren“, sagte Theiß. Es entstehe ein kleines Biotop in der Stadt.

Der Nutzungsvertrag ist unterzeichnet. Jetzt können die Naturschützer um den neuen Vorsitzenden der Ortsgruppe Guido Ronge, seinen Stellvertreter Klaus Geweke und Kassenwart Jörg Rummel mit der Arbeit beginnen. Der Trafoturm am Stadtwall soll mit Nist- und Brutkästen unter anderem eine Art Geburtenstation für Mehlschwalben und Mauersegler werden. „Wir hoffen, dass im Frühjahr die ersten Gäste aus Afrika hier eine Unterkunft finden“, erklärte der stellvertretende Ortsgruppenleiter Gewecke.

Und das sei lediglich „der erste Baustein eines Gesamtkonzeptes für den Naturschutz in der Innenstadt“, erklärten Geweke und Rummel. Dabei haben die Naturschützer auch Fledermäuse, die im Sommer in dem Turm Hängeplätze finden sollen, aber vor allem Turmfalken im Blick. Als natürlicher Feind der Tauben könne durch die Ansiedlung von Turmfalken in dem Trafohäuschen sowie in den Kirchtürmen auch gleich das Problem der Verschmutzung durch die Tauben entgegengewirkt werden.

Ein weiterer positiver Aspekt: Kinder sind laut Geweke eingeladen, den Turm zu besichtigen und dadurch zu lernen, was man für den Naturschutz und die Vogelwelt in der Innenstadt tun kann“. Auch über Webcams denkt der Nabu-Ortsverein Rummel zufolge nach. In dem Turm sind bereits Stromanschlüsse vorhanden. Über Kameras könnte dann das Treiben in dem Tierhotel beobachtet werden. Ein Anliegen haben die Naturschützer noch: „Wir brauchen dringend einen ehrenamtlichen Hausmeister “, so Geweke. tbh

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