Die beiden Gymnasien Technik sowie Gesundheit und Soziales mit dem Schwerpunkt Ernährung stellten Schülern und Eltern in Kleingruppen Inhalte und Strukturen der Fächer vor. „20 Prozent der Abiturienten in Niedersachsen machen ihr Abitur an einem beruflichen Gymnasium“, erzählte Abteilungsleiter Bernd Englich in seiner Einführung. Die Anforderungen entsprächen dabei denen der allgemeinbildenden Gymnasien, „wir sind nicht einfacher“, betonte er. Die Aufnahmevoraussetzung: entweder der erweiterte Sekundarabschluss oder die Versetzung in Klasse 10 eines Gymnasiums. Außer den allgemeinen Fächern besuchen die Schüler berufsbezogene Fächer wie Betriebswirtschaft und Informationsverarbeitung, je nach Fachrichtung mit einem anderen Schwerpunkt.
Die Resonanz auf den Info-Abend war gut, die Stühle in der Aula fast restlos besetzt. „Ich habe mich für das Abi an einem beruflichen Gymnasium entschieden, weil es einfach näher am Beruf ist“, berichtet ein 16-Jähriger Schüler aus Barsinghausen. Für ihn stehe bereits fest, beruflich mal etwas mit Technik zu machen. Andere reizt es besonders, dass sie auf diese Weise dem „Turbo-Abi“ entkommen können: „Ich finde es gut, dass man hier erst nach der 13. Klasse fertig ist“, erzählte eine Schülerin von einer Realschule. Der berufliche Aspekt spiele weniger eine Rolle für sie.
Der nächste Info-Abend kreist um berufliche Grundbildung und restliche Schulformen. Termin ist Montag, 6. Februar, 18 bis 19.30 Uhr.
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