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Stadthagen Stadt „Nichtwähler können nichts verändern“
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt „Nichtwähler können nichts verändern“
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13:18 02.09.2011
Rabia Yasar (von links), Gundi Donjes, Richard Wilmers und Klaus Stannek gehen optimistisch in die bevorstehende Kommunalwahl. Quelle: par
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Stadthagen (par). Er betonte, dass die Ziele und Vorhaben der Ortsgruppe „WIR für Stadthagen“ ganz im Zeichen einer bürgerfreundlichen Ratspolitik stünden.

Die Gruppe setze sich unter anderem für eine familienfreundliche Politik ein. „Die bisherigen Kita-Plätze reichen einfach nicht aus. Zudem muss man die Größe der Gruppen verkleinern, damit die Betreuer besser auf die Kinder eingehen können“, erklärte Gundi Donjes, die sich auf dem ersten Platz der „WIR für Stadthagen“- Kandidatenliste für den Wahlbereich II befindet. Zudem sei eine Reduzierung der Kita- und Hort-Gebühren schon lange fällig, damit sich auch Geringverdiener Plätze für ihre Kinder leisten könnten.

Klaus Stannek, auf Platz zwei der „WIR“-Kandidaten im Wahlbereich I, stellte klar, dass die Inititiative für eine Sozialpolitik stehe, die allen Menschen helfe, aber vor allem jenene, die über ein geringes Einkommen verfügen. Dazu gehört neben der Barrierefreiheit für behinderte Menschen auch das Angebot von mehr Freizeitmöglichkeiten. „Eine Stadt wie Stadthagen braucht einfach ein Freibad“, sagte Wilmers, dem zudem der Erhalt der Kleingartenanlagen und eine weitere Nutzung der alten Eisbahn am Herzen liegt.

Bei der Umweltpolitik genießt der Hochwasserschutz Priorität. „Insbesondere an der Körsestraße muss etwas passieren“, erklärte Donjes, die sich gleichzeitig für den Ausbau eines sicheren Radwegenetztes stark machte.

Arbeits- und Ausbildungsplätze liegen der Wählerinitiative ebenso am Herzen. „Die Leerstände im Stadtzentrum müssen verschwinden – das hat Priorität“, so Wilmers, der das klare Ziel einer „vitalen Innenstadt“ vor Augen hat, in der sich die Menschen wohlfühlen. Rabia Yasar, auf Platz zwei der Liste des Wahlbereichs II, fordert Ausbildungschancen für Jugendliche, besonders für jene, die einen Migrationshintergrund haben. „Das fängt bei der Frühförderung in den Kindertagesstätten an“, so Yasar.

Die Wählerinitiative hofft, dass sich möglichst viele Bürger an der Kommunalwahl beteiligen. „Nichtwähler können nichts verändern“, sagte Wilmers, der optimistisch ist, dass „WIR für Stadthagen“ nach der Wahl mehr als einen Sitz im Stadtrat haben wird.

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