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Niemand will auf das Lada-Areal

Noch keine Nachnutzung für ehemaliges Autohaus an St. Annen in Aussicht Niemand will auf das Lada-Areal

Noch keinerlei Aussicht auf Nachnutzung gibt es für das ehemalige Autohaus „Lada in Schaumburg“ an der Straße St. Annen. Wie berichtet hatte die Lada-Vertragswerkstatt Ende März ihre Pforten geschlossen.

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Noch keinen Nachnutzer gibt es für das ehemalige Lada-Areal.

Quelle: bes

Stadthagen. „Wir suchen einen Mieter oder Käufer, der das gesamte Objekt übernehmen würde“, berichtete Stephan Dyck, früherer Geschäftsführer von „Lada in Schaumburg“, dem die Immobilie gehört. Besonders gezielt gesucht werde derzeit nach jemandem, der das Gebäude weiter als Werkstatt nutzen will. Es habe sich aber noch kein Interessent gefunden.
Etwas hinderlich sei, dass „die Stadtverwaltung sich querstellt, was die mögliche Ansiedlung eines Autohändlers angeht“, schilderte Dyck: „Gemäß der Vorgaben der Verwaltung dürften da nur so wenig Autos hingestellt werden, dass sich das nicht lohnt.“

Dyck fügte hinzu, dass er „auch an jemanden verkaufen würde, der die Gebäude dort abreißt und Ein- oder Zweifamilienhäuser errichten würde“. Doch auch in dieser Richtung sei die Suche nach einem Nachnutzer bislang ohne jedes Ergebnis geblieben.

Dass er selbst an St.Annen noch mal eine Werkstatt betreiben wird, bezeichnet Dyck als „relativ ausgeschlossen“. Schon seit Längerem sei er beruflich und privat in Wolfsburg positioniert: „Da liegt Stadthagen für mich zu weit weg.“

Auch beim städtischen Wirtschaftsförderer Lars Masurek sind noch keine Anfragen bezüglich des rund 4000 Quadratmeter großen Areals aufgelaufen: „Da ist nach meiner Kenntnis noch keine Nachnutzung in Aussicht.“ Nach Ansicht von Masurek stellt sich das gesamte Areal an St. Annen, also auch die Nachbargrundstücke der früheren Lada-Werkstatt, „städtebaulich ungeordnet und Not leidend“ dar. Insofern hoffe er auf einen Nachnutzer, „der da richtig investiert und eine optische Verbesserung herbeiführt“. Mit dem derzeitigen Gebäude mit den Vorbauten einer früheren Tankstelle sei das nur schwer vorstellbar.

Auch nach Überzeugung von Bauamtsleiter Gerd Hegemann handelt es sich bei den Szenerien an St. Annen um „keinen geordneten Gewerbegebietscharakter“. Hegemann weiter: „Meine Idealvorstellung wäre eine überwiegend von Wohnbebauung geprägte Straße mit etwas Gewerbe, aber das ist in einem vorstellbaren Zeitraum wohl kaum erreichbar“.  ssr

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