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Noch kein Zugriff auf Fördertopf

Stadthagen / Gebäudesanierung Noch kein Zugriff auf Fördertopf

 Noch hat niemand in den Geldtopf hinein gegriffen. Seit einem Dreivierteljahr steht das städtische Budget zur Förderung von privaten Gebäudesanierungen zur Verfügung. Abgeflossen ist noch nichts, allerdings gibt es nach Auskunft von Bürgermeister Bernd Hellmann „ein halbes Dutzend Anfragen“.

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Bisher ist noch kein Geld aus dem Fördertopf für private Gebäudesanierung geflossen. rg

Stadthagen. „Wir haben nicht damit gerechnet, dass wir gleich in der Anfangsphase überrannt werden“, kommentierte der Verwaltungschef die zurückhaltende Zwischenbilanz. „So ein Förderinstrument muss sich erst herumsprechen.“ 150.000 Euro an Fördergeld stehen im laufenden Jahr zur Verfügung. „Doch davon werden wir in 2014 wohl nichts mehr ausgeben“, mutmaßt Hellmann.

Gedacht ist der Fördertopf laut dessen Richtlinie „für Modernisierungs- und Instandsetzungsarbeiten von stadtbildprägenden Gebäuden“. Bewusst ist das Fördergebiet „nicht auf die Altstadt beschränkt, vielmehr ist die Förderung auf städtebauliche Problembereiche ausgerichtet“. Das Gebäude muss mindestens eines der folgenden Kriterien erfüllen, etwa, dass es seit längerer Zeit leer steht oder ein lange dauernder Leerstand droht, das es unter Denkmalschutz steht, von stadtgeschichtlicher Bedeutung ist, eine städtebauliche Bedeutung hat oder in exponierter Lage steht.

„Wir wollen mit dem Programm städtebauliche Impulse setzen und Eigentümer anreizen, Sanierungen vorzunehmen“, erläuterte Hellmann. In vielen Fällen tauchten bei privaten Projekten Wirtschaftlichkeitslücken auf, die mithilfe dieses Fördertopfes verkleinert oder beseitigt werden können.

Doch bis dieser Ansatz eventuell greift, dauert es offenbar seine Zeit. Unter dem halben Dutzend bisheriger Anfragen befinden sich lediglich „zwei, die schon in ganz konkrete Gespräche eingemündet sind“, berichtete der Verwaltungschef. Aber auch in diesen Fällen stünden Entscheidungen noch nicht unmittelbar bevor, diese würden sich voraussichtlich bis ins nächste Frühjahr hinziehen. „Die Umsetzung von Förderprojekten dieser Art hängt halt von zahllosen Faktoren ab“, so Hellmann.

„Das Programm befindet sich erst in der Anlaufphase“, bewertete der Bürgermeister das zögerliche Zugreifen von Gebäudeeigentümern. „Ich bin zuversichtlich, dass dieser Fördertopf noch gut angenommen wird.“ Daher plädiert der Verwaltungschef auch dafür, dass die Politik die 150.000 Euro nicht verfallen lässt, sondern sie auf das nächste Haushaltsjahr überträgt. 2015 und in den Folgejahren sollten dann jeweils wieder 150 000 Euro bereitgestellt werden. „Das ist jedenfalls mein Rat“, betont der scheidende Bürgermeister.  ssr

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