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Noch keine Lösung für Endlosschlange

Stau in Vornhagen Noch keine Lösung für Endlosschlange

Eine effiziente Verkehrsregelung für den Baustellenbereich an der Vornhäger Straße (B 65) zu finden, gestaltet sich offenkundig schwierig. Die zündende Idee eines SN-Lesers, mit einem grünen Pfeil für Abbieger die Umleitung an der Kreuzung Vornhagen in Richtung Stadthagen zu entschärfen (wir berichteten), ist nach Auskunft von Kreissprecher Klaus Heimann nicht umsetzbar.

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STADTHAGEN.  „Die Fahrbahn ist dort zu schmal“, begründet der Landkreis in Absprache mit der Landesverkehrsbehörde in Hameln und der Polizei die Entscheidung. Eine solche Maßnahme würde die Unfallgefahr erhöhen. Autofahrer könnten sich womöglich nicht an die Vorfahrtsregeln halten, und versuchen, sich rechts vorbeizudrängeln.

Das Nadelöhr am Ortseingang Stadthagen bleibt nach Angaben Heimanns noch etwa einen Monat bestehen. So lange ist die B 65 stadteinwärts noch gesperrt. Besonders bei Stau auf der A 2 rollen Lastwagen um Lastwagen neben dem üblichen Verkehr über die extra gebaute Querstraße auf die Straße Vornhagen. Der Verkehr staut sich in Hochzeiten sogar bis zur Baumschule Röhler in Heuerßen. Immer wieder sind gefährliche Wendemanöver zu beobachten.

Kommentar

Behörden müssen handeln

Da haben es sich die Verkehrsbehörden leicht gemacht: Bürger-Vorschlag abgelehnt. Und jetzt? Wollen sich die Ingenieure in Hameln und Stadthagen nun um weitere Maßnahmen bemühen, den Verkehr am Knotenpunkt B 65/Vornhagen zu entzerren? Kein Wort. Keine Initiative. Stattdessen schauen sie jeden Tag zu, wie sich der Verkehr auf der Umleitungsstrecke Kilometer für Kilometer staut. Stadthagens Oberhaupt Oliver Theiß ist gut beraten, den Kollegen in Hameln und im Kreishaus auf die Füße zu treten. Denn sonst überlegen sich Gäste aus Richtung Bad Nenndorf kommend – auch ohne Stau auf der A 2 – zweimal, ob sie in die Kreisstadt fahren. Und das wiederum bedeutet: Kaufkraft ade.

von Verena Insinger

Ein weiterer Gefahrenpunkt: Die Einsehbarkeit im Kreuzungsbereich der Querstraße mit der Straße Vornhagen ist aufgrund von hoch gewachsenen Büschen sowohl nach links als auch nach rechts stark eingeschränkt. Auch das ist offenbar Polizei und Behörden bekannt.

Einen Befürworter hat der Grünpfeil-Vorschlag des Lesers wiederum aufseiten der Stadtverwaltung. „Ich fand die Idee gut“, sagt Bürgermeister Oliver Theiß. Er sei mit der derzeitigen Situation auch nicht zufrieden. Theiß möchte sich nun selbst mit den Verkehrsbehörden in Verbindung setzen und eine Lösung für das Stauproblem finden. Auch wenn viele sich freuen würden, dass die Arbeiten im Zuge des B 65-Ausbaus nun vorangehen, sei die Verkehrslage am Ortseingang schwierig. Der Verwaltungschef hofft, dass die Sommerferien etwas zur Entschärfung beitragen.

Derweil rät Heimann, „den Bereich weiträumig zu umfahren“. Wer die Möglichkeit habe, sollte die Baustelle meiden. Leichter gesagt als getan: Über Heuerßen, Beckedorf oder Reinsen auszuweichen, ist derzeit aufgrund der dortigen Bauarbeiten ebenfalls schwierig.
Am besten eignet sich in diesen Tagen wohl der weite Umweg über Lindhorst und Lüdersfeld. tbh

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