Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 12 ° wolkig

Navigation:
Nordwall: Förderbescheid ist da

Konflikt mit Kreiswohnbau gelöst? Nordwall: Förderbescheid ist da

Ein Schritt in Richtung des Bauprojektes Wohnen am Nordwall ist gemacht. Die Stadt hat den Förderbescheid vom Land erhalten.

Voriger Artikel
Schaumburg ist kreativ
Nächster Artikel
Baubeginn noch nicht in Sicht

In die Stadthäger Nordstadt soll Bewegung kommen.

Quelle: rg

Stadthagen. Zwingend notwendig ist das Fördergeld, weil die ausführende Kreiswohnungsbaugesellschaft sich sonst gegen das Unternehmen stellt.

 Aus dem Fördertopf Städtebaulicher Denkmalschutz des Landes Niedersachsen will Stadthagen insgesamt 3,45 Millionen Euro über mehrere Jahre für sich geltend machen. In diesem Jahr gibt es erst einmal 500.000 Euro. Allerdings wird das Geld nicht einfach überwiesen, erklärt Bauamtsleiter Gerd Hegemann.

 Die Verwaltung müsse dem Land im Detail mitteilen, wofür die Mittel eingesetzt werdens sollen. Dann werde geprüft, ob der Vorschlag mit den Zielen des Programms Städtebaulicher Denkmalschutz übereinstimmt.

 Wie viel von den 500.000 Euro in das Wohnen am Nordwall fließen sollen, will Hegemann nicht sagen. Aber: Das Geld bringe das Projekt in eine „wirtschaftliche Zone“.

 Genau das war bisher das Problem. Im Mai 2015 hatte der Stuttgarter Architekt Thomas Steimle einen von der Stadt ausgelobten Wettbewerb gewonnen. Eine zügige Umsetzung ließ auf sich warten, denn es gab Reibereien.

 Heinz-Helmut Steege lehnte Steimles Entwurf ab. Der Geschäftsführer der Kreiswohnungsbaugesellschaft bemängelte, der Wettbewerb habe nur architektonische, nicht aber Kosten-Gesichtspunkte ins Kalkül gezogen. Im Ergebnis sah Steege eine „Luxus-Immobile“ mit einem Quadratmeterpreis von neun Euro. Ziel der Kreiswohnungsbaugesellschaft sei es aber, erschwinglichen Wohnraum für möglichst viele Bürger zu schaffen.

 Steimle überarbeitete seinen Entwurf mehrmals, zwischenzeitlich gab es Kommunikationsprobleme. Die Monate vergingen, anderthalb Jahre zogen ins Land. Zwischenzeitlich kamen die Beteiligten zu dem Schluss, dass die Realisierung des Wohnprojektes von der Fördergeld-Bewilligung abhängt.

 Die scheint die Stadt nun so gut wie in der Tasche zu haben. Bauamtsleiter Hegemann zufolge würde der Zuschuss den Quadratmeterpreis unter sieben Euro drücken. Wie lange das Land nun aber braucht, die Nordwall-Pläne auf Förderungswürdigkeit zu prüfen, sagt Hegemann, „kann ich nicht vorhersagen“.  jcp

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

O’zapft is heißt es in der Stadthäger Festhalle wieder am Freitag und Sonnabend, 23. und 24. September. Dann dominieren die Farben Blau und Weiß in der Halle und fesche Frauen in farbenfrohen Dirndln tanzen auf den Tischen... mehr