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Nordwall: Jetzt geht’s ins Detail

Kreiswohnungsbaugesellschaft Nordwall: Jetzt geht’s ins Detail

Mit dem Wohnen am Nordwall scheint sich die Geschichte eines umstrittenen Politikums endlich ihrem guten Ende zuzuneigen. Das Fördergeld des Landes ist überwiesen, und auch die ausführende Kreiswohnungsbaugesellschaft scheint zufrieden. Allerdings mahnt sie weitere intensive Detailarbeit an, bevor tatsächlich die Bauarbeiter anrücken können.

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STADTHAGEN. Bei dem anvisierten Projekt sollen insgesamt fünf Gebäude entstehen. „Gut Ding braucht Weile“, erklärt Heinz-Helmut Steege. Der Geschäftsführer der Kreiswohnungsbaugesellschaft zeigt sich mit dem aktuellen Stand zufrieden, fügt aber auch an: „Die Planungen müssen noch mehr in die Tiefe gehen. Zuverlässige Zahlen liegen uns bislang nicht vor.“

Als federführend sieht er momentan die Stadt und das Stuttgarter Architekturbüro Steimle. Steimle hatte im vergangenen Jahr einen von der Stadt ausgeschriebenen Wettbewerb gewonnen. Damit begann der Ärger: Steege hatte nach der Entscheidung moniert, der Entwurf berücksichtige ausschließlich architektonische Fragen – und ignoriere völlig, was das Projekt kosten solle und wie sich diese Kosten auf den Mietpreis auswirken würden. In den SN sprach Steege damals von „Luxuswohnungen“ mit einem Preis von mehr als neun Euro pro Quadratmeter. Die Schaffung von Wohnraum, den sich möglichst viele Bürger leisten können, gehört zu den erklärten Zielen der Kreiswohnungsbaugesellschaft.

Einsparungen und Veränderungen

Stadt und Steimle müssten nun die Voraussetzungen schaffen, damit die Kreiswohnungsbaugesellschaft im neuen Jahr loslegen könne, so Steege. Zur Geldfrage bemerkt er, es sei gelungen, die Gesamtkosten durch Einsparungen und Veränderungen zu drosseln. Stadt und Architekt hätten sich in diesem Zusammenhang viel Mühe gegeben.

Einige Schwierigkeiten gelte es aber noch zu überwinden. Das betreffe etwa die Einbindung des unter Denkmalschutz stehenden Fachwerkhauses im infrage stehenden Areal und den Umgang mit einem weiteren Gebäude, welches nicht verändert werden darf. Steege: „Es muss alles wasserdicht sein, bevor wir dort loslegen.“
Der Stadthäger Bauamtsleiter Gerd Hegemann hatte nach Auszahlung des Fördergeldes kürzlich das Frühjahr 2017 als möglichen Baubeginn genannt. ano

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