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Stadthagen Stadt Nun rollen sie wieder
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Nun rollen sie wieder
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16:19 16.05.2011
Erstmals treten bei der Stadthäger Stadtmeisterschaft auch vier Frauenteams an.
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Stadthagen (ssr). Zwanzig von 31 Mannschaften, darunter erstmalig vier reine Damen-Teams, haben bislang 24 Spiele bestritten, um ihren Meister zu ermitteln.

Die amtierenden Titelverteidiger „Die Rottbouler“ haben nach den Worten von Organisator Helmut Everding „wieder einmal einen Blitzstart hingelegt“, indem sie in den ersten drei Spielen gleich drei Siege verzeichnen konnten. „Die Rottbouler“ führen souverän die Tabelle der Gruppe 1 an. Die Vorrunde wird in insgesamt vier Gruppen ausgespielt. Am Ende qualifizieren sich die drei besten Teams des Turniers für die Kreismeisterschaft.

Außerordentlich kurios ist es in einer anderen Begegnung der Gruppe 1 zugegangen. Gegenüber standen sich die „Moneymaker“ und die „Boule-Perlen“, wobei die letztgenannten mit 10:0 in Führung gegangen sind. Dieser sichere Vorsprung wurde jedoch leichtfertig aus der Hand gegeben, sodass es am Ende 13:11 für die „Moneymaker“ hieß.

Die als Rollstuhlmannschaft fungierenden „Rollmöpse“ absolvierten zwei Spiele und besiegten innerhalb einer Stunde die „Les Chevaliers“ mit 13:5 und die „Spätlese II“ mit 13:7 souverän.

Die Zahl der teilnehmenden Mannschaften bewegt sich nach Auskunft von Everding seit Jahren „so um die 30 Teams“. Vor zwei Jahren seien 27 Mannschaften angetreten, im vergangenen Jahr waren es 32. Es handele sich um reine Hobby-Mannschaften, „die Boule aus purem Spaß an der Freude, ohne übertriebenen Ehrgeiz, spielen“.

Everding räumte auf Nachfrage ein, dass er sich in der Kreisstadt das Turnier auch etwas größer vorstellen könnte. Wiederholt sei er zum Beispiel auf Einrichtungen des öffentlichen Dienstes oder auf Firmen zugegangen, Teams zu schicken. Das habe bisher aber nur sporadischen Erfolg gezeitigt. Ähnlich sei es mit den Rotts des Schützenfestes, die er auch schon angesprochen habe. Die 31 Mannschaften die dabei seien, spielten das Turnier aber in einer „Atmosphäre, die allen viel Freude bereitet“.

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