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Nur langsam mehr Schutz für Radler

Bauamt: Ursache liegt beim Land Nur langsam mehr Schutz für Radler

Nur langsam kommt der Ausbau des Fahrradwegenetzes in der Kreisstadt voran. Das liegt nach Darstellung von Bauamtsleiter Gerd Hegemann nicht zuletzt daran, dass das Land Niedersachsen wichtige Ausfallstraßen bisher noch nicht saniert hat.

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Auch auf der Enzer Straße sollten längst Schutzstreifen für Fahrradfahrer markiert sein.

Quelle: rg

Stadthagen. Eigentlich sollten demnach etliche Hauptverkehrsstraßen längst mit Schutzstreifen für Radfahrer markiert sein. Das gilt für die Vornhäger-, die Lauenhäger- und die Enzer Straße sowie für St. Annen. Doch überall besteht laut Hegemann der dringende Bedarf an einer Sanierung der Fahrbahndecken. Weil es sich um Landesstraßen handelt, muss dies vom Land geleistet werden.

Wie Markus Brockmann, Leiter der Landesbehörde für Straßenbau in Hameln, auf Anfrage bestätigte, „wird auf den genannten Straßen im laufenden Jahr aus finanziellen Gründen nichts passieren“. Und weiter: „Wir haben dort auch darüber hinaus noch nichts konkret ins Auge gefasst.“

Das städtische Bauamt will aber laut Hegemann erst Schutzstreifen aufbringen, wenn eine neue Fahrbahndecke vorhanden ist. „Wir wollen nicht kostenträchtig Markierungen vornehmen, die mittelfristig unter einer neuen Decke verschwinden und wir die Aktion wiederholen müssen.“

Ausnahmen stellen nach den Worten von Hegemann die Oberntorstraße und St. Annen dar. Hier gehe man davon aus, dass das Land auf lange Sicht nichts unternimmt. Die Notwendigkeit, die Situation für Radfahrer zu verbessern, sei aber gerade dort sehr dringend. „Eine sichere Führung der Radfahrer gibt es dort nicht“, so der Bauamtschef. Das gelte insbesondere für den Abschnitt der Oberntorstraße zwischen der Schacht- und der Krebshäger Straße. Dieser werde unter anderem viel von radelnden Schülern benutzt, die in Richtung der Schulen an der Jahnstraße und zurück unterwegs sind.

Aus diesem Grund werde das Bauamt den Politikern in diesem Jahr den Bau eines ausreichend breiten Geh- und Radweges zumindest auf einer Seite dieses Abschnitts durch Finanzmittel der Stadt vorschlagen. Dafür sei „ein niedriger sechsstelliger Betrag“ einzukalkulieren. Darüber müsse letztlich der Rat entscheiden. Zudem wolle man in 2015 Schutzstreifen auf St. Annen markieren.

Umgesetzt werden sollen im laufenden Jahr Querungshilfen an drei sensiblen Stellen: auf St. Annen an der Einbiegung zur Körsestraße, auf der Lauenhäger Straße an der Abzweigung der Industriestraße und auf der Lüdersfelder Straße auf Höhe der „abgehängten“ Probsthäger Straße. ssr

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