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OBO-Werke wachsen weiter

SPD-Sommertour OBO-Werke wachsen weiter

Das Stadthäger Unternehmen OBO schaut mit Zuversicht in die Zukunft. Das wurde am Mittwoch anlässlich eines Besuches der SPD Stadthagen deutlich.

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Obo-Geschäftsführer Ulrich Krückeberg bringt die Sozialdemokraten bei der Führung auf den aktuellen Stand.

Quelle: ano

Stadthagen. In den zurückliegenden Jahren verzeichnete die traditionsreiche Firma, die im Jahr 1869 als Sägewerk für Tropenholz gegründet worden war, ein stetiges Wachstum.

 Die OBO-Werke sind inzwischen ein weltweit agierendes Unternehmen, bieten facettenreiche Kunststoffe für den Modell-, Werkzeug- und Formenbau an. Die Firma, die mittlerweile der Unternehmensgruppe MBB SE angehört, hat über 70 Mitarbeiter, ist in der Kreisstadt an zwei Standorten, dem Stammsitz nahe des Bahnhofs und in der örtlichen Industriestraße, tätig. Im Vergleich zum Jahr 2006, in dem rund 30 Personen für OBO arbeiteten, hat sich die Belegschaft also mehr als verdoppelt.

Der wirtschaftliche Erfolg ist ebenfalls gegeben, der Umsatz lag vergangenes Jahr bei 18,2 Millionen Euro. Es war das stärkste Umsatzjahr der Firmengeschichte, die Steigerungsrate lag zuletzt bei 17 Prozent. Mit Stolz blickt man von Seite der Verantwortlichen auf die Unternehmensstrukturen. Ulrich Krückeberg, einer der Geschäftsführer von OBO, erklärt an dieser Stelle: „Wir verfügen über eine große Bandbreite, zu den Tätigkeitsbereichen zählen etwa Gießen in Blöcke und Formen, Fräsen von Felgen. Wir sind auch als Zulieferbetrieb tätig, haben etwa Rückwände von Waschmaschinen bereit gestellt.“ Einen wichtigen Entwicklungsschritt bedeutete die Übernahme von drei Bereichen des Europageschäfts des USamerikanischen Konzerns Huntsman Advanced Materials 2014. Diese Felder hatten von der Größenordnung nicht optimal zum amerikanischen Partner gepasst, für ein Unternehmen wie OBO erwiesen sie sich als ein erheblicher Zugewinn. Die Firma aus Stadthagen ist allerdings nicht nur in den Vereinigen Staaten, wo sie zuletzt ein Plus von ungefähr 50 Prozent bilanzieren konnte, sondern auch in Asien und Europa unterwegs.

 Die SPD Stadthagen war im Rahmen ihrer Sommertour mit rund 15 Personen auf dem Gelände vertreten und erlebte eine Tour, die nach einigen Einblicken in die Firmengeschichte und die aktuelle Situation in die Produktionshallen führte, wo die Sozialdemokraten unter anderem mit den Herstellungsprozessen vertraut gemacht wurden. Durch das Programm führten neben Krückeberg der andere OBO-Geschäftsführer Kurt Hüther und Markus Potthoff, der die Projektleitung für die Verfahrenstechnik ausübt. ano

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