Volltextsuche über das Angebot:

-2 ° / -10 ° Schneeschauer

Navigation:
Obernstraße: Neue Leerstände

Schuhhaus schließt Obernstraße: Neue Leerstände

Schlechte Nachrichten von der Obernstraße: Dort drohen bald zwei weitere Leerstände. Fest steht, dass das Traditionsgeschäft Schuhhaus Rode nach mehr als 125 Jahren schließt.

Voriger Artikel
Neugierige Besucher auf Socken
Nächster Artikel
Zwei Einbrüche in Fastfood-Restaurants

Nach mehr als 125 Jahren: Das Schuhhaus Rode schließt zum Jahresende. An den Schaufenstern wird auf den angelaufenen Räumungsverkauf hingewiesen.

Quelle: rg

STADTHAGEN. Ein herber Verlust für die Geschäftswelt in der Fußgängerzone.

Zettel im Schaufenster kündigen den Räumungsverkauf an. Offenbar hat Inhaberin Ingrid Rode-Behrens keinen Nachfolger für ihr Schuhhaus gefunden. Der Betrieb soll bis Ende des Jahres weitergehen. Derzeit läuft der Ausverkauf.

Auch ein paar Häuser weiter wird es bald eine Veränderung geben. Der Süßwarenspezialist Hussel schließt. Von der Geschäftsaufgabe betroffen sind fünf Mitarbeiter. Ein Nachmieter wird derzeit gesucht.

In die ehemaligen Geschäftsräume der Firma GKS Sicherheitstechnik, ein paar Häuser weiter in Richtung Amtspforte, ist nach dem Leerstand mittlerweile ein Second-Hand-Laden eingezogen. Dabei handelt es sich um das Geschäft, das zuvor noch an der Niedernstraße beheimatet war. Die Sicherheitsfirma hatte ihr Ladenlokal aufgegeben und arbeitet nun von Büroräumen aus.

In der Niedernstraße prägt nun nach dem Umzug des Second-Hand-Geschäftes ein weiterer Leerstand den leblosen Schaufensterzug. Hinzu kommt, dass – wie berichtet – der Restaurantbetrieb im Stadthotel Gerbergasse Ende September eingestellt wurde.

Hoffnung auf Nachmieter?

Wie es auch gehen kann, zeigt der Wechsel der Modekette Charles Vögele in der Obernstraße. Dort ist seit Ende September die Kette Woolworth beheimatet. Bleibt zu hoffen, dass sich in den drei Fällen der Geschäftsaufgabe bald ein Nachmieter findet.

Für die Hussel-Räume soll es bereits Gespräche geben. So zumindest ist es dem Stadtmarketing-Vorsitzenden Günter Raabe zu Ohren gekommen. Er bedauert nach eigenen Angaben die Entwicklung. Verwaltung, Politik und Händler müssten sich dem gemeinsam entgegenstellen, zum Beispiel mit einer attraktiven Innenstadt. Deshalb plädiert Raabe auch für die „große“, also die teurere Lösung der derzeit diskutierten Umbaumöglichkeiten für den Marktplatz.

Zum Leerstand in der Niedernstraße sagt Raabe, dort herrsche ohnehin „viel Durchgangsverkehr“. Dass die Obernstraße in ähnlicher Weise abgehängt wird, hält er für unwahrscheinlich: „Das ist unsere Top-Lage.“ Dennoch müsse man auf der Hut sein. „Die Niedernstraße hat gezeigt, wie schnell ein Zustand erreicht ist, ab dem man das Rad nicht mehr zurückdrehen kann“, warnt Raabe. vin

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben
Mehr zum Artikel
Weiter Schließung und Neueröffnung

Ein weiteres Geschäft in der Stadthäger Innenstadt schließt: Jetzt hat auch die Boutique Ella bekannt gegeben, dass im Februar nächsten Jahres Schluss ist. Doch damit nicht genug, zum Jahresende tut sich in der Geschäftswelt an Obern- und Niedernstraße noch einiges.

mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr