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Oberschür verlässt Stadthagen

Wechsel nach Nienstädt Oberschür verlässt Stadthagen

Seit 40 Jahren ist das Unternehmen Oberschür Immobilien in Stadthagen ansässig, nun steht der Wechsel nach Nienstädt an. Wie Inhaber Jürgen Buhr mitteilt, zieht die Firma im Laufe des August dort in das ehemalige Volksbank-Gebäude an der B 65 ein.

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In Stadthagen wird es das Unternehmen bald nicht mehr geben.

Quelle: sk

Stadthagen. Derzeit agiert Oberschür Immobilien in der Kreisstadt von zwei Standorten aus. Das Verkaufsbüro ist an der Krummen Straße, die Abteilung Hausverwaltung im Ortsteil Hörkamp untergebracht. „In Nienstädt können wir künftig beides unter einem Dach anbieten“, erläutert Buhr. Dort stünden im Erdgeschoss 110 Quadratmeter Geschäftsfläche zur Verfügung.

Der Zugang zu den Geschäftsräumen sei barrierefrei, es stünden fünf private Parkplätze direkt am Haus zur Verfügung. Über den Kaufpreis sei mit der Volksbank Stillschweigen vereinbart worden.

Optimale Lage

Der maßgebliche Grund für den Ortswechsel sei die „verkehrstechnisch optimale Lage“ des Standortes in Nienstädt. „Wir liegen dann direkt an einer der am meisten befahrenen Straßen im Landkreis“, begründet Buhr den Schritt. Zudem wolle er in einem Haus, das der Firma gehört, operieren und nicht länger Miete zahlen, nannte er einen weiteren Grund für die Veränderung.

Zur Entscheidung nicht unwesentlich beigetragen habe aber auch die Tatsache, dass die Krumme Straße in der nördlichen Altstadt laut Buhr „nicht wirklich der beste Standort ist“. Das Quartier sei von vielen Leerständen geprägt.

Dass neuerdings Künstler die leeren Schaufenster gestalten dürften, sei lediglich „eine Vertuschung des Missstandes“, äußerte Buhr: „Ich höre in Gesprächen viel, dass das Image der nördlichen Altstadt schlecht ist“, so der Immobilienmakler: „Und mein Gefühl sagt mir durchaus dasselbe.“

Private Stellplätze

Nicht unproblematisch sei auch die Parkplatz-Situation in der nördlichen Altstadt. Seine Kunden müssten häufig „zum Auto laufen, um die Parkzeit zu verlängern“. Dies sei ein Umstand, der sich in Nienstädt durch die privaten Stellplätze am Haus anders darstelle.

Ein wenig falle es schon schwer, mit dem hiesigen Traditionsunternehmen Stadthagen nach vier Jahrzehnten zu verlassen, fügt Buhr an. „Aber wir sind ja nicht aus der Welt.“ Schließlich liege Nienstädt nur vier Kilometer entfernt von der Kreisstadt.  ssr

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