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Ökologie eine Frage der Aktzeptanz

Stadthagen / Landesmitgliederversammlung der Grünen Jugend Ökologie eine Frage der Aktzeptanz

Bei der Grünen Jugend Niedersachsen geht nichts ohne die Basisdemokratie. Davon konnten sich bei der dreitägigen Landesmitgliederversammlung, von Freitag bis Sonntag in der Stadthäger „Alten Polizei“ Teilnehmer und Gäste überzeugen. Beispielgebend hierfür war der politische Höhepunkt der dreitägigen Mitgliederversammlung, eine offene Podiumsdiskussion mit dem Niedersächsischen Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne).

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Umweltminister Stefan Wenzel (von links), Moderator Ture Hinrichsten und Manfred Göck vom Arbeitskreis Bürgerenergiewende Schaumburg im Dialog mit den Zuhörern.

Quelle: on

Stadthagen. Zum diesmaligen Versammlungsthema „Ökologisch und sozial – ein Widerspruch?“ ging es in der Podiumsdiskussion um unterschiedliche Bereiche, vom bezahlbaren Wohnraum in energetisch sanierten Häusern bis hin zur Produktion von erneuerbaren Energien. Wenzel erklärte am Sonnabend im Dialog den rund 100 Anwesenden, dass diese Thematik unlängst auch eine Frage der Akzeptanz sei. Nicht jeder Bürger sei von der ökologischen Energiegewinnung durch Windkraftanlagen begeistert, der Schattenwurf der Rotorblätter stelle zum Beispiel auch eine Belastung für den Anwohner dar. Eine höhere Akzeptanz könne jedoch durch eine Gewinnbeteiligung der Anwohner erfolgen.
 Um Akzeptanz, vielmehr um Aufklärung, ging es der Grünen Jugend bei ihrer Bürgeraktion am Sonnabend. Mit einem Elektroauto sollte den Bürgern eine Alternative zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren aufgezeigt werden.
 Ein Zusammenspiel von Ökologie und sozialer Gerechtigkeit muss kein Widerspruch sein, meinte Ahmed Agdas, Sprecher der Grünen Jugend Schaumburg, im Gespräch mit dieser Zeitung. So sei im Kleinen nicht nur der Natur geholfen, wenn Müll nicht einfach auf die Straße geworfen wird, sondern auch jedem Menschen, der sich an sauberen Straßen erfreuen kann. In unterschiedlichen Workshops konnten die Teilnehmer weiter Beispiele zu diesem Thema erarbeiten. Grundsätzlich gelte, so Agdas, dass das soziale Glück nicht an materiellen Werten gemessen werden kann, sondern am ökologischen Wohlstand. Ohne sauberes Wasser und saubere Luft würde ein teures Auto die Lebensqualität auch nicht erhöhen können. on

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