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Cityring soll erst im Herbst kommen

Oliver Theiß setzt auf Sorgfalt statt Tempo Cityring soll erst im Herbst kommen

Die für das Frühjahr geplante Einführung des Cityrings lässt noch länger auf sich warten. Der Grund: Die Gestaltung der Schilder ist nach Auskunft von Bürgermeister Oliver Theiß optimiert worden. „Ich strebe die Einführung nun für den kommenden Herbst an“, teilt Theiß dazu auf Anfrage mit.

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Der Cityring wird noch mal verschoben.

Quelle: rg

Als die Gestaltung der großen Schilder für die Einfallstraßen Anfang Februar öffentlich geworden war, hatte es von Bürgern und aus der Kaufmannschaft herbe Kritik gegeben. Die Grafik sei zu unübersichtlich und würde eher verwirren, als dass sie helfe, hatte es vielfach geheißen (wir berichteten).

„Ich habe mir diese Kritik zu Herzen genommen“, bekennt Theiß, der das Projekt Cityring in Gang geschoben hat. „Deswegen ist das optische Konzept noch einmal überarbeitet worden“, schildert der Bürgermeister weiter.

Die betreffenden Schilder seien nun übersichtlicher gestaltet, so Theiß. „Wir haben versucht, diese so zu umzuarbeiten, dass das Ganze schneller und klarer zu erfassen ist“. Theiß nennt dafür Beispiele: An der unteren Kante der Schilder taucht nun der Name der jeweiligen Einfallsstraße auf, damit der Autofahrer weiß, wo er sich gerade befindet. Die Straßen des Cityrings sind „gröber stilisiert dargestellt, nicht wie bisher mit jedem Winkel“, um das ganze System leichter erfassen zu können. Schließlich werde der für den Bereich innerhalb der Wallanlagen markierte Sektor nun mit dem Schriftzug „Altstadt“ gekennzeichnet. Anstatt bisher zwei werde nunmehr nur noch ein Parkbereich für die Altstadt angegeben.

Die neue Gestaltung ist bei der Verkehrskommission eingereicht worden, die erneut dazu Stellung beziehen muss. „Das hat beim ersten Mal etwas gedauert“, erinnert sich Theiß. Daher rechnet er damit, das neue Konzept den politischen Gremien erst nach der Sommerpause vorlegen zu können.

Theiß betont, ihm sei eine Optimierung wichtiger als eine schnelle Umsetzung. „Wir wollen, dass alle das mittragen können.“ Denn: „Dem Bürger, der letztlich damit leben muss, dem soll es auch gefallen.“ Daher sei an der Sache noch einmal gefeilt worden, „damit etwas Vernünftiges dabei herauskommt“.

Wichtig sei ihm zudem, dass an der Kreuzung Vornhäger Straße/Lauenhäger Straße zunächst die geplante Grünphase auf Anforderung für Radfahrer und Fußgänger eingerichtet wird. An dieser Abbiegung war vor zwei Wochen ein siebenjähriges Mädchen bei einem Unfall zu Tode gekommen.

Die Umstellung der Ampelschaltung ist eine Konsequenz, die die Behörden aus diesem Unglück ziehen. Die Kreuzung wird Teil des Cityrings. Es sei nicht auszuschließen, dass durch die Ausschilderung „geringfügig mehr Verkehr auch über diese Kreuzung fließen wird“, so Theiß. Das solle aber erst passieren, wenn die sicherere Ampelschaltung installiert ist. ssr

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