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Optimismus überwiegt

Volksbank-Neujahrsforum Optimismus überwiegt

Trotz vieler politischer Unsicherheiten haben sich die Schaumburger Wirtschaftsexperten auf dem Neujahrsforum der Volksbank Hameln-Stadthagen mit Blick auf das Jahr 2017 leicht optimistisch gezeigt. Zu der Traditionsveranstaltung waren rund 250 geladene Gäste in den Ratskeller gekommen.

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Gut gefüllt sind die Stuhlreihen beim Neujahrs-Forum der Volksbank im Ratskeller. 

Quelle: rg

Stadthagen. In der von SN-Chefredakteur Marc Fügmann moderierten Podiumsrunde sprach etwa Fritz Pape, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft von der Aussicht, „dass wir eine gute wirtschaftliche Stabilität halten“. Allerdings deutete Pape auch die Erwartung einer möglichen Eintrübung ab Herbst an. Er empfahl den Handwerksmeistern daher, ihre Betriebe „nicht zu sehr aufzublähen“.

Günther Raabe, Vorsitzender des Stadtmarketing Stadthagen, bekannte: „Eine positive Grundstimmung ist da.“ 85 Prozent der Stadthäger Einzelhändler hätten angegeben, für 2017 steigende oder gleichbleibende Umsätze zu erwarten. Dirk Hasse, Geschäftsführer der Hasse Agrar-Service OHG (Luhden), der den Agrarbereich vertrat, bekundete, „die Guten und Starken“ unter den hiesigen landwirtschaftlichen Betrieben würden erfolgreich bleiben. Die Geschäftsstellenleiterin der Agentur für Arbeit Schaumburg, Cornelia Kurth, bezeichnete es als eine wichtige Aufgabe für das laufende Jahr, qualifizierte Fachkräfte zur Verfügung zu stellen.

Von Verlierern der Globalisierung gewählt

Von Moderator Fügmann auf den neuen US-Präsidenten Donald Trump angesprochen, bezeichnete Martin Wrede, Leiter der Stadthäger Geschäftsstelle der Industrie- und Handelskammer, diesen als „menschlichen Rüpel“ und „politischen Amateur“. Gewählt worden sei er vor allem von Menschen, die sich als Verlierer der Globalisierung sähen. Dem pflichtete Hasse bei: Trump habe mit Erfolg vor allem „den einfachen Leuten auf dem Lande gesagt, was die hören wollten“. Pape bekundete, die Antrittsrede von Trump habe ihn „sprachlos gemacht – ich mache mir echte Sorgen“. Europa, vor allem Deutschland und Frankreich, müssten nun zusammen stehen, „um dem Chaoten Trump die Stirn zu bieten“. Europa sei stark genug, dies könne also gelingen, so Pape.

Wie Trump regieren werde, sei derzeit schlecht einzuschätzen, sagte Michael Joop, Vorsitzender des Vorstandes der Volksbank Hameln-Stadthagen. Es sei zumindest „spannend, dass mal ein Unternehmer US-Präsident ist“. In seiner Rede bekundete Joop, die Schaumburger Wirtschaft habe im vergangenen Jahr „eine robuste Konjunktur“ erlebt. Die Niedrigzinspolitik sei freilich „für Sparer und Altersvorsorger eine Katastrophe“. ssr

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Gespannte Aufmerksamkeit im Publikum bei der Podiumsrunde. rg

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