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Stadthagen Stadt Ostseite energetisch saniert
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Ostseite energetisch saniert
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00:22 22.10.2014
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Stadthagen

Von der Sanierung betroffen war die Hausseite an der Obernstraße: Dort wurden die Fenster im Erdgeschoss sowie im ersten Stock und die Fassade von der auf Altbausanierung und Restaurierungen spezialisierte Firma „Kramp & Kramp“ saniert.

 Bei den Fenstern handelt es sich nach Angaben von Strempel um die Originalfenster des ehemaligen gründerzeitlichen Hotels „Stadt Bremen“. Für die Erneuerung wurde das Eichenholz bis auf den Grund entlackt, wie der Architekt Faltz erklärte. Der historische Fensterverschluss wurde demontiert, komplett entlackt, gereinigt und instand gesetzt. Isolierglas soll für eine Verbesserung der Energiewerte sorgen. Zum Abschluss erhielten die Oberflächen einen dreifachen Leinölanstrich.

 Die Sanierung der Fassade sorgte für Überraschungen: Da diese mit einer gummiartigen Kunststoffmasse überzogen war, wurden die eigentlichen Schäden erst nach der Entfernung der Masse sichtbar. „Dadurch, dass die Lackierung nicht atmungsaktiv war, sammelte sich dahinter Wasser und sorgte nach und nach für weitere Schäden“, sagte Faltz. Im ersten Schritt der Modernisierung musste also zuerst die Masse mechanisch entfernt werden, bevor die Schäden an der Wand ausgebessert werden konnten.

 Gefördert wurden die energetischen Maßnahmen zu 30 Prozent von der Stadt, betont Narten. „Insgesamt erhielten wir 150000 Euro, 45000 von der Stadt und 105000 Euro steuerte das Ministerium für Wissenschaft und Kultur im Zuge seines Förderprogramms Absicherung der Soziokultur bei“, ergänzte Strempel. Die gleiche Summe möchte das Kulturzentrum für 2015 beantragen: „Dann wird die Südseite unseres Hauses saniert.“mak

 „Abschließend haben wir die Fassade mit Silikatfarben auf Wasserbasis behandelt, die auf der zu streichenden Fläche verkieselt“, ergänzte der erfahrene Architekt. Auf diese Weise bildet die Farbe keinen Film und ist im Gegensatz zur alten Lackierung atmungsaktiv.

Update 20. Oktober: In einer früheren Fassung dieses Beitrags hieß es, der Landkreis habe die energetische Sanierung der Alten Polizei mit 105.000 Euro gefördert. Dieses Geld stammt jedoch vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur aus dem Programm „Absicherung der Soziokultur“. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.

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