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Stadthagen Stadt Ostwind verdirbt das Geschäft
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Ostwind verdirbt das Geschäft
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00:29 25.03.2018
Auch bei Eiseskälte halten einige Stadthäger ihrem Krammarkt die Treue. Quelle: tro
STADTHAGEN

Noack spricht von bis zu 80 Prozent Umsatzeinbußen bei einigen Schaustellern. Auch bei ihm, der einen Musikexpress betreibt, waren die Einnahmen enttäuschend. „Mir fehlen locker 50 Prozent.“ Auch in anderen Städten, in denen zum selben Zeitpunkt Kirmes war, sah es nicht anders aus. Noack wisse von Betreibern, die etwa in Osnabrück ihre Stände hatten, dass dort im Verhältnis noch weniger Menschen gekommen waren.

Noack haben der Montag und der Dienstag letztendlich versöhnlich gestimmt. Die Tage seien mit denen der vergangenen Jahre in Stadthagen vergleichbar gewesen und hätten noch etwas Umsatz eingebracht.

Dass die Enzer Straße diesmal komplett vom Krammarkt ausgespart wurde, findet Noack zwar schade, es sei aber schlicht ein aktueller Trend. „Die Städte müssen sparen, da werden es eben auch immer weniger Stände.“ Er sei froh, dass sich Stadthagen überhaupt für eine Fortsetzung des Krammarktes entschieden habe. Das sei für ihn und seine Schausteller-Kollegen immens wichtig. Für Oktober hofft Noack auf besseres Wetter und deutlich weniger Ostwind.

Stadtsprecher Marco Cordes zeigt sich dagegen trotz Wintereinbruchs „absolut zufrieden“. Traditionell seien der Sonntag und der Dienstag mit Familientag die Termine mit der größten Frequenz. „Am Freitag waren die Besucherzahlen nicht so stark, was aufgrund der zu der Zeit vorherrschenden Wetterlage nicht verwundert“, sagt Cordes. Insbesondere das Feuerwerk zum Abschluss habe aber wieder mehr Publikum angelockt.

Der Wegfall der Sperrung der Enzer Straße hatte aus Sicht der Verwaltung keine negativen Auswirkungen auf den Markt. „Zahlreiche Besucher haben den Weg aus der Innenstadt mit verkaufsoffenem Sonntag zum Krammarkt genutzt“, so der Sprecher.jemi