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PLSW: Bau eines Wohnheims im August

Für Schwerstbehinderte PLSW: Bau eines Wohnheims im August

Die Abrissbirne regiert an der Enzer Straße 52. Beseitigt wird dort derzeit das Gebäude, in dem bis vor zwei Jahren das Esta-Bildungswerk beheimatet war. An dieser Stelle will die Paritätische Lebenshilfe Schaumburg-Weserbergland (PLSW) ein Wohnhaus für schwerst mehrfachbehinderte Menschen bauen. Bei dem Projekt ist eine Verzögerung von einem Vierteljahr eingetreten.

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Die Abrissbirne sorgt an der Enzer Straße für den nötigen Raum für das Vier-Millionen-Projekt der PLSW.

Quelle: rg

Stadthagen (ssr). Es habe Nachbesserungsbedarf beim Bauantrag gegeben, berichtete PLSW-Geschäftsführer Bernd Hermeling. „Die Unterlagen sind mehrfach hin und her gegangen.“ Zudem habe unplanmäßig ein kleines benachbartes Grundstück hinzu erworben werden müssen. „In der Summe dieser administrativen Aufgaben ist das Vierteljahr Verzögerung herausgekommen“, räumte Hermeling ein.
Nun warte man noch auf die Baugenehmigung, die die Stadtverwaltung aber für Ende Juli zugesagt habe, fuhr der PLSW-Geschäftsführer fort: „Wir hoffen, anschließend sofort loslegen zu können.“
Die ersten Ausschreibungsergebnisse für den Rohbau lägen bereits vor. Hermeling will den Optimismus noch nicht aufgeben, dass die für Ende 2016 angepeilte Fertigstellung für das Vier-Millionen-Euro-Projekt trotz der Verzögerung noch eingehalten werden kann. „Wenn das Wetter im Winterhalbjahr mitspielt, kann das klappen.“
Bei dem Vorhaben handelt es sich nach Auskunft von Hermeling in der hiesigen Region um ein Pilotprojekt. Im Unterschied zu konventionellen Pflegeheimen sollen die Klienten, bei denen eine geistige Behinderung und die Pflegestufe 3 vorliegen, nicht in Einzelzimmern untergebracht werden, sondern in Wohngemeinschaften zusammenleben. Betreut werden sollen sie rund um die Uhr von einer Reihe unterschiedlicher ambulanter Dienste.
Das zweigeschossige Gebäude wird nach den Worten von Hermeling über 1500 Quadratmeter Wohnfläche verfügen. Im Erdgeschoss ist Platz für zwei WGs mit je acht schwerstbehinderten Menschen vorgesehen. Im Obergeschoss sollen Räume für zwei Vierer-WGs für Menschen mit leichten Behinderungen sowie acht Einzelappartements eingerichtet werden. Letztere können laut Hermeling im Sinne der Inklusion von Behinderten als auch von Menschen ohne Beeinträchtigungen bezogen werden. „Wir werden sehen, wie sich die Nachfrage entwickelt“, sagte der PLSW-Geschäftsführer dazu.

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