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PS auf dem Pflaster und ein Gorilla am Mast

Stadthagen / Autoschau PS auf dem Pflaster und ein Gorilla am Mast

Die Autoschau in Stadthagen, bei der zehn Händler ihre Wagen präsentierten, ein vielfältiges aktionsreiches Rahmenprogramm sowie ein verkaufsoffener Sonntag haben viele hundert Besucher zum Bummel in der Innenstadt gelockt. Eingeladen hatte der Stadtmarketingverein.

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Schauen, bummeln, „Latte Macciato“ trinken: Autoschau und verkaufsoffener Sonntag locken Hunderte von Besuchern.

Quelle: sk

Stadthagen (sk). Wer den Wetterbericht gehört hatte, und „auf Nummer sicher“ gehen wollte, kam möglichst schon am Morgen. So auch Familie Genske aus Hespe, die gern „ein bisschen rumgucken“ wollte. Auf ein Auto waren die Hesper nicht erpicht. Ein Neuwagen ist just angeschafft worden. Und Tochter Luisa, die gerade den Führerschein macht, kann sich mit dem fahrbaren Untersatz noch etwas Zeit lassen. Die Familie wartete am Mini-Motorrad-Parcours auf die Fahrt von Sohn Simon (12).

Nebenan kamen Vater, Mutter und Sohn Hertzberg mit einem überlangen Walk-Act-Künstler ins Gespräch. Der Stelzenmann suchte ein Auto in passender Größe. Olaf Hertzberg zeigte sich schlagfertig und schickte den langen „Polizisten“ zu einer Stretch-Limousine Marke Trabbi. Das schwarze Unikum war vor der Sparkasse zu bewundern.

Gegen 13 Uhr richteten sich allerdings alle Blicke nach oben. An einem schwankenden Mast kletterte Artist Pierre Bauer im Gorilla-Kostüm in die Höhe, zeigte 14 Meter über dem Markt seine Turnkunst – begleitet von affenartigen Lauten. Show muss sein.

Gerade noch rechtzeitig kam der Gorilla-Mann vom Mast herunter. Minuten später fegten Sturmböen über den Markt – und Regen trieb die Besucher in die Restaurants oder unter bedachte Stände.

Die frühherbstliche Wettereinlage endete schnell. Autoschaugäste, Beschicker und Gastronomen konnten aufatmen. Die Sonne ließ sich wieder blicken und sorgte für eine mit Menschen gefüllte Obern- und Niedernstraße und einen sehr belebten Marktplatz. Dort zeigte sich das Autoschau-Rahmenprogramm vornehmlich aufgeblasen. In einem Riesenbassin kullerten transparente Wasserbälle mit menschlicher Fracht. Kinder krochen in die verschließbaren Kugeln und versuchten, deren Rollbewegungen standhaft zu bewältigen. Sicheren Stand und Appetit auf Süßes hatten am späten Nachmittag kleine und große Besucher. Vor der Creperie bildete sich im Sonnenschein eine lange Schlange.

„Super angekommen“

Wenn das Wetter noch besser wäre . . .“ Ina Stelzer, Geschäftsführerin im gleichnamigen Autohaus, zeigte sich am Sonntagnachmittag recht zufrieden mit der Besucherresonanz auf der Obernstraße. „Petrus hat es noch mal gut gemeint“, bewertete Michael Berkefeld (Renault) die meteorologischen Bedingungen der Autoschau. Mit dem Renault-Standort an der Marktecke zur Niedernstraße zeigte sich Berkefeld sehr zufrieden. „Es gibt bessere“, wertete Mercedes-Verkäufer Dietmar Kalle den Standort der Marke auf der Klosterstraße. Aber die Resonanz sei gut. Es kämen viele Besucher.

Als einen „ruhigen verkaufsoffenen Sonntag“, erlebte Andreas Breuer, Inhaber des Haushaltswarengeschäftes Breuer und Schweer am Markt, die Autoschau. Nachbarin Roswitha Gutzeit in der Boutique „Ella“ empfand dies ebenso. „Sehr gute Resonanz“ meldete Brigitte Schindler für ihre Boutique an der Niedernstraße. Auch aus dem Umland seien zahlreiche Besucher gekommen. Aus Schindlers Sicht ist die Autoschau samt verkaufsoffenem Sonntag „super angekommen“.

Eis-Schutz

Zwar bot die Draußen-Gastronomie an der Obernstraße ausladenden Schutz gegen Wetterunbilden, seien es nun heiße Sonnenstrahlen oder Regen. Julia Wilkening aber setzte vor einer Eisdiele prophylaktisch und zusätzlich auf eigene beschirmende Ausstattung. So saßen die Stadthägerin und ihre Freunde sicher unter der Randzone des großen Restaurantschirmes. Und auch das bestellte Eis war sicher vor dem nächsten „Guss“.

Loslassen

Kaum hatte Justus den blauen Luftballon geschenkt bekommen, schon sollte er das hübsche schwebende Gebilde wieder loslassen. Das hat der junge Autoschau-Gast aus Petershagen nicht verstanden. Während Schwester Hannah (5) ihren Ballon fliegen ließ und so an einem AOK-Gewinnspiel teilnahm, hielt Justus das Ballon-Band weiterhin fest in der kleinen Faust. Erst Hannahs Zureden und praktisches Eingreifen sorgte für den zweiten Ballon-Start. Justus hatte, im wahrsten Sinne, das Nachsehen. So ist das mit großen Schwestern.

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