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Parken im OP

Weitere Pläne für Klinik-Nachnutzung bekannt Parken im OP

Es geht Schritt für Schritt voran: Intensive Planungsarbeit im Detail kennzeichnet derzeit die Bemühungen um die Nachnutzung des Krankenhausareals. Ein Schwerpunkt liegt dabei nach Auskunft von Kreisbaudezernent Fritz Klebe aktuell auf den Krankenhausgebäuden.

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Von Stefan Rothe Stadthagen. Komplett abgerissen wird demnach das Bettenhaus zwischen OP-Trakt und Hubschrauber-Landeplatz, sobald das Krankenhaus Ende 2016 ins Gesamtklinikum nach Vehlen umgezogen sein wird. Dieses Bettenhaus würde bei einer Sanierung laut Klebe zu hohe Kosten verursachen. Beim OP-Trakt soll das obere Stockwerk abgerissen werden. „Für die OP-Säle gibt es keine sinnvolle Nachnutzung“, erläutert Klebe. Das Sockel- und das Erdgeschoss sollen jedoch zu dringend notwendigen Parkflächen umgebaut werden, um künftig gut 40 Autos Platz zu bieten.

 Eingehende Statik-Untersuchungen durch ein Architekturbüro hätten soeben ergeben, dass sich diese Pläne für ein Parkhaus umsetzen lassen, fügt der Baudezernent zufrieden hinzu. Rampen für die Zufahrten seien bereits vorhanden. Die im Keller befindliche Technik werde erhalten und könne das zukünftige Verwaltungsgebäude im sogenannten großen Y-Trakt und dem benachbarten Gebäudeteil versorgen.

 Die heutigen Krankenzimmer und die weiteren Räumlichkeiten in diesen Trakten sind laut Klebe in vollem Umfang für die Einrichtung von Verwaltungsbüros gut geeignet. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, müssten Wände weder eingerissen noch neu eingezogen werden. Derzeit liefen Untersuchungen und Feinplanungen, was für die Umrüstung erforderlich wird. Klebe nennt ein Beispiel: „Die Beleuchtung, die hinter den Betten angebracht ist, muss natürlich an die Decke verlegt werden.“ Teile des Leitungsnetzes müssten ausgebessert oder erneuert und eine zentrale WC-Anlage eingebaut werden. Dafür fertige das Bauamt Detailpläne an.

 In die Räumlichkeiten zwischen dem künftigen Parkhaus und dem Y-Trakt wird eine Apotheke eingebaut, für die es nach Angaben von Klebe schon mehrere Interessenten gibt. Diese liegt dann direkt gegenüber dem Facharztzentrum.

 Mit den Arbeiten wolle man sobald wie möglich nach Auszug des Krankenhauses beginnen, kündigt Klebe an. Seit einiger Zeit bereite eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der Krankenhausprojektgesellschaft und des Bauamtes das Konzept einer möglichst punktgenauen Übergabe vor. Mittlerweile steht fest, dass die Abfallwirtschaftsgesellschaft Schaumburg (AWS) und das Gesundheitsamt in den Y-Trakt einziehen. Welche weiteren Abteilungen der Kreisverwaltung dort untergebracht werden, kann Klebe noch nicht sagen. Das gilt auch für den Umfang der Investitionskosten. ssr

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