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Parkplätze bei St. Martini stiften Verwirrung

Stadthagen / Unklarheiten Parkplätze bei St. Martini stiften Verwirrung

Verunsichert hat sich eine Leserin der SN per E-Mail an die Redaktion gewandt. Es geht um einen Parkplatz an der St.-Martini-Kirche. Wer, fragt die Autofahrerin, darf sich denn da jetzt hinstellen? Das Problem: Der Parkplatz ist als Behindertenparkplatz ausgewiesen.

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Genau so sollte es nicht sein: Der hintere Wagen steht im Einfahrtbereich des Querparkplatzes, auf den der vordere sich längs gestellt hat.

Quelle: rg

Stadthagen. Stadthagen (jcp). Einer soll es nach Angaben der Stadtverwaltung sein, und zwar ein Querparkplatz, mit Raum zum Einparken für den Fahrer. Das Hinweisschild, dem zufolge es sich um einen Behindertenparkplatz handelt, befindet sich allerdings so weit rechts, dass Längsparker zu dem Schluss kommen können, es handele sich um mehrere Parkplätze – und bei dem, der am weitesten rechts liegt, um einen Behindertenparkplatz.

 Dieses spezielle Missverständnis ist der Verwaltung nach Angaben von Pressesprecherin Bettina Burger bis dahin nicht bekannt gewesen. Allerdings komme es regelmäßig vor, dass Fahrer ihr Auto vor dem Mausoleum abstellen. Dort herrscht eigentlich Parkverbot, weil der Wagen zu weit in die Fahrbahn reichen würde.

 Wer wo wie parken darf, ist Sprecherin Burger zufolge den „Nägeln“ zu entnehmen, silberfarbenen runden Plättchen auf dem Pflaster, mit denen die Parkplätze kenntlich gemacht sind. So könnten Autofahrer zum Beispiel anhand des Musters, in dem die Nägel bei dem Behindertenparkplatz angebracht sind, erkennen, dass es sich um einen Querparkplatz handele.

 Das indes könnte auch der Grund für die teilweise Ratlosigkeit sein, denn Burger zufolge meldeten sich öfter aufgebrachte Knöllchenempfänger aus dem fraglichen Areal, weil sie nicht verstünden, was sie falsch gemacht haben. Da, wo widerrechtlich geparkt wird, sind keine Nägel zu sehen, da, wo die Stadtverwaltung für Behinderte einen Querparkplatz angelegt hat, ist dieser durch Nägel kenntlich gemacht.

 Die Nägel scheinen also entweder – sofern nicht böswillig ignoriert – gar nicht zur Kenntnis genommen oder falsch interpretiert zu werden. Die Verwaltung wird sich nach Angaben von Sprecherin Burger in absehbarer Zeit mit dem Problem auseinandersetzen.

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