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Photovoltaik: Beispiel macht Schule

Stadthagen / WBG Photovoltaik: Beispiel macht Schule

Mit einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Wilhelm-Busch-Gymnasiums (WBG) entsteht in diesen Tagen das vierte Projekt dieser Art im Landkreis. Nach Angaben von Bauamtsleiter Fritz Klebe soll die Anlage schon im November in Betrieb gehen.

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Installation auf dem Dach des Gymnasiums Bad Nenndorf im Sommer 2012

Quelle: Archiv

Stadthagen. Finanzier ist eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) mit Sitz in Obernkirchen. Die erste bürgerfinanzierte Photovoltaikanlage auf einem Schaumburger Schuldach speichert seit 2011 Sonnenenergie und befindet sich auf dem Dach der IGS Helpsen.
Es folgten ähnliche Projekte in Rodenberg und Bad Nenndorf. Die Anlage auf dem Dach des dortigen Gymnasiums ist mit 100 Quadratmetern deutlich kleiner als die anderen drei. Die Photovoltaikfläche am WBG erstreckt sich über mehr als 600 Quadratmeter und ist damit Fritz Klebe zufolge ähnlich groß wie die Anlagen in Helpsen und Rodenberg.
Der Handel zwischen Verwaltung und Bürgern, wie Klebe ihn skizziert: Die Finanzierer ermöglichen die Installation, weshalb die Landkreisverwaltung an dieser Stelle auch keine Auskünfte zu Kosten geben könne. Die Verwaltung wiederum sichere der GbR die Abnahme einer bestimmten Strommenge zu – im Fall des WBG sind das 60 000 Kilowattstunden jährlich. „So bekommen die Bürger eine Rendite, mit der sie kalkulieren können“, erklärt Klebe.
Die Photovoltaikanlage auf dem WBG-Dach soll den Strombedarf der Schule im Sommer – auch außerhalb der Ferien – voll abdecken können. Klebe zufolge könnte es wegen sinkender Einspeisevergütungen in Zukunft schwieriger werden, solche Anlagen mit Bürgerhilfe zu ermöglichen.

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