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Plakate sollen den Weg weisen

Stadthagen / Baustelle Jahnstraße Plakate sollen den Weg weisen

Zu einem Krisentreffen sind zwölf von der Baustelle an der Jahnstraße betroffene Gewerbetreibende am Freitag mit Vertretern der Stadtverwaltung zusammengekommen.

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Plakate sollen künftig den Autofahrern den Weg zu den Gewerbetreibenden an der Jahnstraße weisen.

Quelle: js

Von Stefan Rothe

Stadthagen. Bei dem in sachlicher Atmosphäre abgelaufenen einstündigen Gespräch wurden konkrete Ergebnisse erzielt. So sollen Plakate Autofahrern den Weg zu den Firmen weisen.

 Wer aus Richtung Nienstädt kommt, der soll künftig mittels auffallend großer Plakate durch die Straße St. Annen sowie durch die Seiler- und die Schachtstraße in die Jahnstraße und zu den Gewerbebetrieben gelenkt werden.

 Auf den Plakatflächen, die vor den Kreuzungen jeweils an mehreren Laternenmasten angebracht werden, sollen sich die Logos aller Firmen und ein auffälliger Richtungshinweis befinden. Die Aktion soll vom Ordnungsamt schnell genehmigt werden, für die überschaubaren Kosten müssen die Betriebe aufkommen. Bislang gab es ein solches Leitsystem nicht. Firmen hatten über das Ausbleiben von Kunden und einen spürbaren Rückgang des Umsatzes geklagt (wir berichteten).

 Eine positive Botschaft, was die Dauer der Baustelle angeht, hatte Wirtschaftsförderer Lars Masurek, der zu dem Gespräch eingeladen hatte, parat: Drei Wochen früher als ursprünglich geplant, nämlich schon am 24. Oktober, soll das Bauvorhaben abgeschlossen sein. Das habe ihm die für das Bauprojekt zuständige Landesbehörde für Straßenbau in Hameln mitgeteilt. Diese war bei dem Treffen nicht präsent.

 „Eine besondere Einschränkung“ wird es laut Planung freilich an zwei Montagen im Oktober geben, teilte Masurek den Gewerbetreibenden mit. Denn dann werde jeweils auf einer Fahrbahnseite der Asphalt eingebracht, und die jeweiligen Firmen seien eine Zeit lang völlig vom Verkehr abgeschnitten. Für Lastwagen gilt die Sperrung 24 Stunden, für Autos „einige Stunden“, so Masurek. Weil der Montag ein besonders umsatzstarker Tag ist, forderten die Gewerbetreibenden, die Asphaltierung auf zwei Dienstage zu legen.

 Zudem verlangten sie eine frühzeitige Information über die genauen Abläufe, um rechtzeitig den Anlieferverkehr organisieren zu können. Masurek sagte zu, diese Wünsche umgehend an die Landesbehörde weiterzugeben.

 Kritik musste sich Masurek anhören, was den Zeitpunkt der Information angeht. Wären die Betriebe sechs Wochen eher über Einzelheiten in Kenntnis gesetzt worden, hieß es, hätte man die Probleme vermeiden können. An dieser Stelle verwies der Wirtschaftsförderer auf die Zuständigkeit der Landesbehörde für Straßenbau für diese Baustelle. „Ich war überrascht zu hören, dass sie von dieser Stelle aus nicht vorab informiert worden sind“, sagte er, „das wäre sicher sehr viel schöner gewesen.“

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