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Platz für Erweiterung geschaffen

Feuerwehrtechnische Zentrale Platz für Erweiterung geschaffen

Die kreiseigene Feuerwehrtechnische Zentrale (FTZ) an der Vornhäger Straße in Stadthagen platzt aus allen Nähten. Jetzt hat der Landkreis die erste wichtige Voraussetzung für Abhilfe geschaffen: Die Kreisverwaltung hat nach längeren Verhandlungen das rückwärtige Grundstück von Privatbesitzern gekauft.

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Die Feuerwehrtechnische Zentrale soll erweitert werden. 

Quelle: ssr

Stadthagen. „Das eröffnet nunmehr die Perspektive für eine bauliche Erweiterung der FTZ“, wie Kreispressesprecher Klaus Heimann auf Anfrage bestätigt.  Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
„Der Grundstückskauf bedeutet freilich nicht, dass nun auch unmittelbar etwas passiert“, fügt Heimann hinzu. Zwar sehe die Kreisverwaltung die grundsätzliche Notwendigkeit einer Erweiterung genauso wie die Leitung der Kreisfeuerwehr – daher der Landkauf. „Aber wie der Bedarf konkret im Detail aussieht, das wissen wir noch nicht“, präzisiert der Sprecher. Daher sei eine gemeinsame Arbeitsgruppe gebildet worden, die auch schon dabei sei, diese Einzelheiten zu erarbeiten. Einen Zeitrahmen für die Tätigkeit dieser Arbeitsgruppe gebe es nicht. „Auf der Basis der Ergebnisse dieser Gruppe wollen wir dann die Planung in aller Ruhe vornehmen“, betont Heimann. Wann einmal mit den Baumaßnahmen begonnen werden kann, sei derzeit noch nicht zu sagen, so der Sprecher.

Was die zeitlichen Abläufe angeht, hat Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote hingegen seine Idealvorstellung. Zumindest eine zusätzliche Fahrzeughalle auf dem gekauften Grundstück wünscht sich der Experte „bis spätestens Mitte kommenden Jahres“. Für diese Zielsetzung führt er konkrete Gründe an. Die jetzige Halle sei bis zur Grenze ausgelastet. Im kommenden Frühjahr würden aber als Ersatz für abgängige Fahrzeuge größere Exemplare angeschafft. Das betreffe zum Beispiel ein Tanklöschfahrzeug, das umfänglichere Dimensionen habe als das gegenwärtige. Und für den jetzigen Gerätewagen Atem- und Strahlenschutz werde eine moderne dreiteilige Fahrzeugkombination erworben.

Atemschutz-Ausrüstung braucht mehr Platz

Deswegen müssten laut Grote ohne eine zusätzliche Halle Fahrzeuge teils hintereinander geparkt werden. „Das würde zu Zeitverlusten beim Ausrücken führen“, warnt der Kreisbrandmeister. „Die fachgerechte Unterbringung der Fahrzeuge muss also im Blick auf die Erweiterung Vorrang haben.“

Darüber hinaus gibt es nach Überzeugung der Kreisfeuerwehr weitere Gründe für die Erweiterung, wenn diese auch zeitlich nicht so drücken. „Wir benötigen zwei zusätzliche kleinere Schulungsräume“, reklamiert Grote. Das sei in einer steigenden Zahl von Lehrgängen begründet. So gebe es seit Oktober vergangenen Jahres Truppführer-Ausbildungen und Ende diesen Jahres starten erstmals Lehrgänge in technischer Hilfeleistung.

Mehr Raum benötigt nach Darstellung Grotes auch die Unterbringung der Atemschutz-Ausrüstung: „Der jetzige Platz für Lagerung, Reinigung und Wartung ist einfach zu beengt.“ Nicht zuletzt ist die Umsiedlung der Ausrüstung der Kreisjugendfeuerwehr im Blick, die jetzt bei den Stadtwerken an der Enzer Straße lagert. Abgesehen von der zusätzlichen Fahrzeughalle könnten alle anderen Maßnahmen aber „über die nächsten Jahre gestreckt werden“. ssr

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