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Stadthagen Stadt Pönnighaus geht in den Ruhestand
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Pönnighaus geht in den Ruhestand
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00:20 08.03.2015
Quelle: pr.
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Stadthagen. Pönnighaus, der aus Westfalen nach Stadthagen gekommen war, bekleidet die Stelle des Oberpredigers seit Mitte der Neunziger.

Nach Auskunft des Pressesprechers der Schaumburg-Lippischen Landeskirche, Ulrich Hinz, ist die Stelle bereits ausgeschrieben. Sie soll, ohne eine Vakanz entstehen zu lassen, direkt zum 1. September neu besetzt werden. In dem Verfahren können sich ausschließlich Pastoren der hiesigen Landeskirche bewerben. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 20. März. Nach dem Eindruck kirchlicher Beobachter wird vom Eingang etlicher Bewerbungen ausgegangen.

Als Folge eines Beschlusses der Landessynode von 2011 wird die Stelle des Oberpredigers künftig nicht mehr automatisch mit der Funktion eines Superintendenten verbunden sein. Bisher gab es neben diesem einen weiteren Superintendenten für die ländlichen Gemeinden im Kirchenbezirk Ost der Landeskirche. Dieses Amt nimmt momentan kommissarisch der Lindhorster Pastor Wilfried Vauth wahr.

Im Sinne einer Verschlankung wird es nun für diesen Kirchenbezirk inklusive Stadthagen nur noch einen gemeinsamen Superintendenten geben. Dieser kann dann aus Stadthagen oder aus den ländlichen Gemeinden zwischen Sülbeck und Großenheidorn kommen. In der kleinen Landeskirche wird es künftig damit statt früher vier nur noch zwei Superintendenten geben, je einen im Kirchenbezirk Ost und im Kirchenbezirk West. Die Stelle des Superintendenten wird vom Landeskirchenrat besetzt. Dieser werde sich zeitnah damit befassen, versichert Hinz.

Gleichwohl bleibt die Stelle des Oberpredigers innerhalb der St.-Martini-Kirchengemeinde herausgehoben. „Es wird sich um den geschäftsführenden Pastor auf der ersten Pfarrstelle handeln“, umschreibt das Hinz: „Ein sehr attraktives Amt also.“ ssr

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