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Stadthagen Stadt Politik unterstützt Neubau-Pläne
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Politik unterstützt Neubau-Pläne
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19:55 28.09.2017
So soll das Einkaufszentrum an der Bahnhofstraße mit WEZ und Aldi laut aktueller Planung nach der Neugestaltung aussehen. Quelle: GRAFIK: ARCHITEKTURBÜRO NGA (MINDEN)
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STADTHAGEN

Einstimmig wurde die Verwaltung beauftragt, rasch die dafür notwendige Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 102 „Bahnhofstraße Mitte“ anzuschieben. Die Zustimmung des Verwaltungsausschusses, der in dieser Sache abschließend entscheidet, kann als sicher gelten.

4325 Quadratmeter Verkaufsfläche

 Wie berichtet sollen WEZ und Aldi den Plänen nach künftig in einem zusammenhängenden, zeitgemäßen Gebäude untergebracht werden. Die Verkaufsfläche wird dadurch insgesamt um 925 auf dann 4325 Quadratmeter gesteigert. Der Parkplatz soll wesentlich übersichtlicher gestaltet werden und von der Bahnhofstraße aus zwei Zufahrten haben. Die Investitionssumme beläuft sich auf rund zehn Millionen Euro.

 „Gut dass diese Investition hier und nicht auf der Grünen Wiese passiert“, kommentierte Rolf Rösemeier-Tietjen namens der SPD/Grünen/FDP-Ratsmehrheit. Die Ampel-Koalition stimme den Planungen voll zu. Es handele sich um eine „architektonisch interessante Lösung, die städtebaulich eine Aufwertung bedeutet“. Der Einkaufsmarkt sei für sehr viele Bürger „auch fußläufig oder mit dem Fahrrad gut zu erreichen“.

Wichtigster Supermarkt-Standort

 Es sei „immens wichtig, dass der Investor unser aller Unterstützung erhält“, befand unumwunden CDU-Fraktionsvorsitzender Heiko Tadge. Es handele sich „um den wichtigsten Supermarkt-Standort in Stadthagen“. In diesem Sinne gelte es strategisch, „Stärken zu stärken“. Die zentrumsnahe Lage sei ein enormer Vorteil. Er hoffe, dass die Kunden den Markt auch in Zukunft gut annehmen werden, fügte Tadge hinzu.

 Aus Sicht von Jürgen Burdorf (WIR) handelt es sich „um einen Meilenstein, wie die Stadt mit Blick auf Einkaufszentren attraktiver gestaltet werden kann“.

 Bauamtsleiter Gerd Hegemann wies darauf hin, dass neben den „in diesem Fall vergleichsweise einfachen baurechtlichen Bedingungen auch raumordnerische Vorgaben zu beachten sind“, weil es sich um großflächigen Einzelhandel handelt. Dafür seien mehrere Gutachten einzuholen, die die „Verträglichkeit“ des Einkaufsmarktes, etwa für andere Standorte, nachweisen müssen. Das werde etwas Zeit kosten. Da es sich aber um einen sehr zentrumsnahen Standort handele, sei er zuversichtlich, dass nichts gegen den Neubau spricht. ssr

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