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Für Hilfe sensibilisieren

Polizei weist auf Opferhilfe hin Für Hilfe sensibilisieren

Insgesamt 115 Menschen haben die Beratung und psychosoziale Prozessbegleitung der Opferhilfe in Schaumburg vergangenes Jahr in Anspruch genommen.

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Kommissariatsleiter Wolfgang Kanngießer (von links), Juliane Frank, Axel Bergmann, Sandra Steding und Christian Sieb freuen sich über die gute Zusammenarbeit zwischen Polizei und Opferhilfe.

Quelle: tbh

Stadthagen. Nach wie vor sind die meisten Klienten Frauen (107) im Alter zwischen 21 und 30 Jahren, wie Juliane Frank von der Schaumburger Opferhilfe erklärt. „Männern fällt es schwerer, um Unterstützung zu bitten“, weiß die Sozialarbeiterin.

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Beratungen des Schaumburger Opferhilfebüros in Bückeburg leicht zurückgegangen. 2015 kamen die meisten Opfer aus Bückeburg (32). Insgesamt 25 Menschen aus Rinteln, 16 Stadthäger und elf Betroffene aus der Samtgemeinde Sachsenhagen haben sich an Frank und ihre Kollegin Dagmar Behrens gewandt.

Mehr als 70 Prozent (83) der Klienten waren Opfer von Körperverletzungsdelikten oder Sexualstraftaten. Laut Frank ist das immer noch der Großteil der Straftaten, die Auslöser für die Probleme und Konflikte der Opfer sind.

Zusammenarbeit zwischen den Behörden und der Opferhilfe

Die Zahl der Vermittlung Betroffener über die Polizei – 2015 insgesamt 35 Menschen – zeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen den Behörden und der Opferhilfe ist. Seit 2010 besuchen die Helfer regelmäßig die Polizeikommissariate im Landkreis, um mit Plakaten und Flyern auf ihre Arbeit hinzuweisen. Für die nächsten drei Monate steht aus diesem Grund eine Infotafel im Kommissariat in Stadthagen.

Ziel ist nach Worten von Frank sowohl Betroffene wie auch Beamte, die häufig mit Opfern zu tun haben, für das Angebot der Opferhilfe zu sensibilisieren. Bei der Arbeit der Polizei stehe vor allem die Ermittlung der Täter im Vordergrund, erklärt der Stadthäger Polizeisprecher Axel Bergmann. Umso wichtiger sei die Kooperation mit der Opferhilfe, die sich intensiv um Betroffene kümmern könne. tbh

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