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Polizei ermittelt gegen Drohbrief-Autor

Kurden-Demo Polizei ermittelt gegen Drohbrief-Autor

Die Ermittlungen gegen den Verfasser eines Drohbriefes, den die SN erhalten haben, laufen auf Hochtouren. Der Autor hatte angekündigt, dass „unschuldige Menschen dran glauben müssen“, sollte die Kurden-Demo nicht abgesagt werden. Derzeit versuchen Experten den Quellcode in der E-Mail zu entschlüsseln.

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STADTHAGEN. Bekanntermaßen fand die Kundgebung am Freitag auf dem Stadthäger Marktplatz statt – und niemand kam zu Schaden. Dennoch nehmen die Ermittler das Schreiben sehr ernst. Sie haben ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannt eröffnet. Die Straftatbestände der Nötigung, Bedrohung sowie der Störung des öffentlichen Friedens stehen im Raum, sagt Polizeisprecher Axel Bergmann.

 Generell zieht die Stadthäger Polizei eine positive Bilanz von der Kurden-Demo. Obwohl die Stimmung zwischen den kurdischen Demonstranten sowie den Erdogan-Anhängern immer mal wieder hitzig wurde, kam es zu keinerlei Ausschreitungen und Übergriffen. Die Polizeiketten haben die Rivalen voneinander getrennt.

100 Beamte im Einsatz

Auf der Seite der Kurden waren etwa 350 Teilnehmer vor Ort. Sie standen etwa 60 Gegendemonstranten entgegen. Im Einsatz waren Polizisten aus Hannover und Göttingen. Insgesamt waren etwa 100 Beamte vor Ort, sagt der Polizeisprecher auf Anfrage.

 Ein großes Lob spricht Bergmann den Ordnern aus, die von Veranstalterin Selma Donma zur Verfügung gestellt wurden. „Sie haben einen exzellenten Job gemacht.“ Sie hätten deeskalierend eingegriffen. „So eine gute Arbeit habe ich noch nie erlebt“, ist Bergmann voll des Lobes.

 Während es auf dem Marktplatz überwiegend friedlich zuging, kochte die Stimmung in den sozialen Netzwerken hoch. Auf der Seite der SN mussten etliche Beiträge gelöscht werden, da sich die Kommentatoren wüst beschimpften. vin

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