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Opfer soll Täter auf Fotos erkennen

Polizei nach Überfall ein Stück weiter Opfer soll Täter auf Fotos erkennen

Aufgrund der Beschreibung des Opfers hat die Polizei Stadthagen einen vagen Verdacht, wer am Dienstagabend in der Twegte zwischen Bahnhofstraße und Herminenstraße einen Beckedorfer überfallen haben könnte.

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Quelle: Symbolfoto

Stadthagen. Laut Polizei gibt es zwei bis drei junge Männer, die zu den Angaben des 21-Jährigen passen würden. Ob es sich bei den Verdächtigen um einen der beiden Täter handelt, die den jungen Mann mit einem Messer bedroht und bestohlen haben, soll zunächst anhand von Fotos geklärt werden. Dabei wird dem Opfer eine Reihe Bilder von Männern gezeigt, die zu der Täterbeschreibung passen. Darunter sind auch die von den Beamten als infrage kommend ausgewählten Verdächtigen.

Sollte der Beckedorfer dabei einen der von ihm beschriebenen Täter erkennen, können die Beamten gezielte Ermittlungen einleiten, um einen Verdacht gegebenenfalls zu erhärten. Die sogenannte Wahllichtbildvorlage ist neben dem Phantombild ein Verfahren, das nach und nach die vielen aus Filmen bekannte Gegenüberstellung mit einem Einwegspiegel ersetzt.
Dadurch, dass den Zeugen oder Opfern mehrere Vergleichspersonen gezeigt werden, soll nach Polizeiangaben die Irrtumswahrscheinlichkeit minimiert werden. Bei einer Gegenüberstellung könne der Zeuge unter Umständen nicht völlig unvoreingenommen entscheiden. Kleine Unterschiede bei ansonsten sehr ähnlich aussehenden Verdächtigen könnten bereits einen ungewollten Einfluss haben.

Der Vorfall am Dienstag ist einer von mehreren Übergriffen, die sich in den vergangenen Monaten auf dem Verbindungsweg neben dem WEZ-Markt ereigneten. Nach wie vor sei ein Zusammenhang zwischen den Taten nicht auszuschließen. Unter anderem gab es Anfang Februar einen versuchten Raubüberfall auf einen 25-jährigen Stadthäger (wir berichteten).
Die Täter vom Dienstag sollen etwa 18 Jahre alt sein.  tbh

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