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Postweg: „Die Fahrer rasen wie die Irren“

Stadthagen Postweg: „Die Fahrer rasen wie die Irren“

Siegfried Skamira aus Reinsen sorgt sich um die Qualität des als Radwanderweg ausgewiesenen Postwegs. Dieser werde häufig von Autos missbraucht, sagte Skamira während der Bürgerfragestunde der jüngsten Ratssitzung. Bürgermeister Bernd Hellmann versprach, die Lage zu überprüfen.

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Stadthagen (ssr). Diese offiziell ausgewiesene, landschaftlich als sehr reizvoll geltende Radwanderroute führt von Reinsen auf dem historischen Postweg durch die Feldmark unter der Umgehungsautobahn hindurch über den Ostring in die Altstadt.

Doch die Nutzung der Strecke durch Radler sei in jüngster Zeit oft wenig ersprießlich, berichtete Skamira: „Dort sind unrechtmäßig des öfteren Autos unterwegs, die Fahrer rasen wie die Irren.“ Er habe schon „von sehr gefährlichen Situationen gehört“, sagte der Reinser.

Verwaltungschef Hellmann betonte zunächst, die Strecke dürfe als Agrar-Wirtschaftsweg ausschließlich von landwirtschaftlichen Fahrzeugen benutzt werden. Es sei daher zu überlegen, fuhr er fort, ob die Stadt an den Eingängen Poller platzieren lasse mit einem System, das Landwirten die Durchfahrt ermögliche.

Kritisch äußerte sich Skamira auch über den Teil der Wegführung zwischen Umgehungsautobahn und Altstadt. Eine solche Führung gebe es im Grunde nämlich gar nicht, sagte der Reinser. Der etwas komplizierte Wegverlauf entlang des Bürgerwaldes mit mehreren Abzweigungen sei nicht ausgeschildert. Ortsunkundige Radler würden somit gleichsam automatisch entweder zur für Radfahrer unattraktiven Vornhäger Straße oder über eine „extreme, mit Schlaglöchern übersäte Holperstrecke“ Richtung Habichhorster Straße ausweichen.

Hellmann sicherte zu, den Feldweg vom Bürgerwald zur Habichhorster Straße möglichst zeitnah ausbessern zu lassen. Zudem könne man sich über eine bessere Beschilderung Gedanken machen, deutete der Verwaltungschef abschließend an.

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