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Quer durch Stile und Techniken

Doris Goerges zeigt „Ein-, Aus- und Lichtblicke“ Quer durch Stile und Techniken

Verschiedene Einflüsse, Mentoren und Techniken haben das künstlerische Schaffen von Doris Goerges über mehrere Jahre geprägt.

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„Stets findet Überraschung statt“

Doris Goerges gewährt farbenfrohe „Lichtblicke“.

Quelle: GEB

STADTHAGEN. In der Alten Polizei präsentiert die Künstlerin nun ihr gesamtes Spektrum in der Ausstellung „Ein-, Aus- und Lichtblicke“.

20 Jahre Erfahrung aus Kursen und Malreisen unter Anleitung von Elke Bungenberg, Oskar Brunner, Gabi Wicke und Traute Nierth sind in die Arbeit der 80-jährigen Künstlerin eingeflossen. Aquarelle gehören ebenso zur Breite ihres Schaffens wie Werke in Acryl oder mit Dispersionsfarben. Goerges’ „Lichtblicke“ an einer knallroten Wand sind abstrakte, flächige Werke, inspiriert von starken Landschaftseindrücken. Hinzu kommen einige klassische Stillleben mit mediterranen Anklängen.

Besonders hervorstechend ist das größer formatige Bild mit dem Titel „Afrika“. Vor leuchtenden Rottönen, wie bei einem Sonnenuntergang in der Savanne, sieht der Betrachter schemenhafte Figuren. Das Bild in der Ausstellung ist die Wiedergeburt einer kleineren Version des gleichen Motivs. Nachdem Goerges den Vorgänger verkauft hatte, entschied sie sich für die größere Neuauflage.

Im Flur finden sich die experimentell-orientierten Werke. Zwischen den wilden Exzessen aus Acryl-Klecksen kommt der aufmerksame Beobachter auch ins Schmunzeln: Das Bilderpaar aus „Mr. und Mrs. Johnson“ mutet nicht nur höchst anachronistisch an. Womöglich versteckt die Künstlerin in der Collagenarbeit eine heimliche Vorliebe für amerikanischen Gangster-Rap.

Ein unerwartet großes Publikum konnte die gebürtige Berlinerin jedenfalls schon bei der Eröffnung für ihr künstlerisches Universum begeistern. Goerges begrüßte Gäste aus Hannover, Oldenburg und Berlin. Es ist neben einigen weiteren bereits die zweite Ausstellung in der Alten Polizei der 1996 pensionierten Technischen Lehrerin. geb

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