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Raabe: Autoschau „steht auf der Kippe“

SMS-Chef beklagt sich Raabe: Autoschau „steht auf der Kippe“

Die Stadthäger Autoschau „steht immer mehr auf der Kippe“. Das hat Günter Raabe, Vorsitzender vom Stadtmarketing Stadthagen (SMS), im Wirtschaftsausschuss des Rates bekundet.

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Die Stadthäger Autoschau steht auf der Kippe.

Quelle: Archiv

Stadthagen. Es werde „immer schwieriger, Autohändler dafür zu gewinnen“. Andere Städte im Umfeld „können schon keine Autoschau mehr durchführen und bei uns wird es auch kritisch“. Allerdings betonte Raabe: „Ich bin guten Mutes, dass wir das 2015 noch hinkriegen.“ Die Autoschau sei für Stadthagen „eine absolute Top-Veranstaltung“, die Stadt sei jedesmal „knüppelvoll“. Trotzdem hätten sich 2014 nur noch vier Autohäuser beteiligt. In früheren Jahren seien es mehr als ein Dutzend gewesen.

Händler, die 2013 nicht dabei waren, hätten damals kritisiert, es gebe bei der Schau „zu viel Firlefanz“. Daraufhin habe der SMS als Veranstalter in 2014 unter Weglassung von Beiprogramm „ganz das Auto in den Mittelpunkt gestellt“, etwa durch einen Gelände-Parcour, die Präsentation von E-Mobilen oder durch Probefahrten.

„Von den Händlern, die uns im Jahr zuvor gescholten hatten, war dann trotzdem keiner dabei“, bedauerte Raabe. Die Vorbereitungen für die Autoschau in diesem Jahr werde auch „von der Insolvenz des Autohauses Sölter erwischt, wir müssen mal schauen, wie sich das auswirkt“.

Bürgervertreter Detlef Schröter berichtete, er habe von Autohändlern gehört, „wenn man nicht so hohe Standgebühren erheben würde, könne man vielleicht das eine oder andere Autohaus zurückgewinnen“. Raabe entgegnete, die Gebühren seien „nicht der entscheidende Punkt“.

In seinem Bericht vor dem Ratsausschuss ging Raabe auch auf das Lichterfest im Schlossgarten ein. Dieses sei eine „tolle Veranstaltung“. Raabe weiter: „Was mich ärgert ist, wie schlecht es in der Bevölkerung angenommen wird.“ Das Fest „hätte viel mehr Resonanz verdient“. Während 2012 noch 2000 Besucher gezählt wurden, seien es im vergangenen Jahr nur noch 1050 gewesen. Das seien „nur fünf Prozent der Einwohnerschaft der Stadt“ und das sei zu wenig. Denn die Veranstaltung verursache Kosten von 10 000 Euro und fordere darüber hinaus viel ehrenamtliches Engagement.

Auf eine entsprechende Anfrage von Bürgervertreter Schröter räumte Raabe mit Blick auf das Lichterfest 2014 ein, die Gastronomie sei „grottenschlecht“ gewesen. Es sei schwierig, für diese Veranstaltung überhaupt Gastronomen zu finden. „Wir bemühen uns, das in diesem Jahr besser hinzukriegen.“

Raabe thematisierte in seinem Bericht auch den Weihnachtsmarkt. Es gebe Überlegungen aller Beteiligten, den Standort eventuell zu verlegen. Das bestätigte im Ausschuss der städtische Wirtschaftsförderer Lars Masurek. An den Gesprächen beteiligt seien auch die Wochenmarktbeschicker. Weitere Einzelheiten nannten weder Raabe noch Masurek. Dem Vernehmen nach handelt es sich bei dem Alternativstandort für den Weihnachtsmarkt um das Gelände rings um die Martinikirche. ssr

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